Donnerstag, 8. März 2018

Verzweiflung oder doch nur Arroganz?

Eigentlich wollte ich heute Morgen ganz in Ruhe vom Sofa aus einen entspannten Beitrag schreiben - schließlich bin ich bis Freitag krank geschrieben und darf mich ohne schlechtes Gewissen auskurieren.

Aber dann kam mal wieder Post von Rosalies Ex und es wurde nichts mit der Entspannung. Nachdem er erneut seiner Zahlungspflicht im letzten Monat nicht nachkam, nun eine Tabelle - ohne Anschreiben -, die wohl darstellen soll, warum er nicht bezahlt hat.

Angeblich hätte Rosalie bei IHM Schulden. Aha. Und warum? U. a., weil der Garten jetzt plötzlich zu groß für ihn sei und er deswegen einen Gärtner brauche, den sie jetzt gefälligst zur Hälfte mitfinanzieren soll. Was ist das denn für ein Quark? Getrennte Haushalte, getrennte Häuser, aber sie soll jetzt seinen Lebensunterhalt mitfinanzieren? Darf ich dann meine Stunden in Rosalies Garten auch bei ihm anrechnen lassen, da Rosalie die Arbeit ebenfalls nicht allein in ihrem Garten geschafft hat?? Zumal er erst zwei Wochen vorher zum wiederholten Mal wissen wollte, ob er Haus und Grundstück vollständig und allein übernehmen könne. Ja wie soll das gehen, wenn ihm das nun angeblich alles viel zu viel und zu groß ist? Schrumpft das Anwesen im Laufe der Zeit?

Er versucht mit allen möglichen billigen Taschenspielertricks, um seine Verpflichtung herumzukommen, Alimente zu zahlen. Dabei verkennt er jedoch, dass Unterhalt allem anderen unbedingt vorgeht und auch nicht einfach verrechnet werden kann, ohne dass die Gegenseite zustimmt. Und so bleibt nun nichts, als den Unterhalt vom Gericht einfordern zu lassen. Es wird also demnächst der Gerichtsvollzieher bei ihm vor der Tür stehen. Bedauerlich, aber er ist völlig übergeschnappt. Das war nun schon die x-te Tabelle, in jeder stehen andere Zahlen, mal mehr, mal weniger, alle jedenfalls bar jeder rechtlichen Grundlage. Es wird ein  Leichtes sein, sie zu entkräften, doch auch das braucht Zeit - und Geld ...

Kommentare:

  1. Da ein Gehirn kein Radiergummi ist, und mithin beim Benutzen nicht weniger wird, darf es seiner Bestimmung gemäß verwendet werden.
    Dies ist nicht jedem gegeben.
    Es ist ein Kreuz, das wir alle tragen müssen.

    Was die Überschrift angeht, weder noch würde ich sagen, sondern kriminelle Dummheit.

    (Nur mal unter uns: Ich würde gern mal mit dem Ex reden. Nicht weil ich verstehe, was er da treibt, das ist ganz und gar nicht der Fall. Mich würde einfach seine Erklärung für diesen Terz interessieren.)

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    1. Es klingt jetzt vielleicht etwas geringschätzig, aber nach den Mails, die ich so gelesen habe, nach Aussagen aus seinem privaten und sogar beruflichen Umfeld scheint er ein Schwätzer und Blender zu sein und zudem den Begriff der ehelichen Errungenschaft auch nicht zu verstehen. Da er während der Ehezeit mehr verdient hat als Rosalie, ist er doch tatsächlich der Meinung, er müsse nichts abgeben und könne mit dem Geld im Grunde machen, was er will. Dabei glänzt er auch noch mit falschen Zahlen und Behauptungen, die sich zum Teil widersprechen oder wahlweise ausgetauscht werden. Das alles wirkt oberflächlich und ignorant, und zwar in so hohem Maße, dass selbst Rosalies Anwalt neulich schon die Frage stellte, ob der gute Mann denn überhaupt noch zurechnungsfähig sei. Er scheint besessen davon zu sein, keinen Rappen abgeben zu müssen. Das hat er in den letzten Jahren schon mit großem Erfolg getan, indem er das gemeinsame Vermögen zum Fenster hinausgeworfen hat und sich dafür ein Luxusleben erkaufte, nun will er aber auch noch die dabei entstandenen Schulden teilen. Frecher geht es nicht mehr ...

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    2. Ich befürchte der Anwalt liegt nicht falsch...
      Irgendwas in Richtung Narziss.mus.

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    3. Das ist nicht sooo ganz von der Hand zu weisen.

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  2. Ach so, vergessen:
    Einen Eierlikör auf den Blödsinn?

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    1. Öhhhm, hatte ich bereits, mit Schokoladeneis. Du weisst schon - reine Medizin!

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    2. Ja, klar. Sowohl das Eine, als auch das Andere!

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  3. Oh mein Gott ...
    Jeder blamiert sich so gut er kann - und einige noch etwas besser! (H.J. Kulenkampff)

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    1. Allerdings. Man hat ständig das Bedürfnis, ihn wach rütteln zu wollen. Aber das ist offenbar vergeblich ...

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