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Dienstag, 9. Juni 2020

Mäusejagd

Unsere neueste Mitbewohnerin hat seit einigen Tagen offenbar Freude darin, uns mitten in der Nacht ihre Jagdergebnisse in Form von toten Mäusen vors Bett zu legen, bevor sie ihre Beute auffrisst. Mit lautem Miau läuft sie zunächst durchs ganze Haus, damit es auch jeder hört, zeigt uns dann die toten Tiere und frisst sie anschliessend auf.

Auch am letzten Freitag brachte sie ein Mäuschen mit und legte es ab. Rosalie schaute hin, schaute kurz weg und wieder hin - Maus weg! Aber nicht gefressen, sondern geflüchtet. Sie hockte unter dem Schrank. Und es gibt ja nichts Schöneres, als mitten in der Nacht eine Maus zu fangen.

Es gelang mir, sie unter dem Schrank hervor zu bringen und unter einem grossen Eimer einzusperren. Nun fehlte noch eine grosse Pappe, die ich unter den Eimer schob. Dann konnte ich die Maus hinaus bringen und auf der Strasse freilassen.

Sie flitzte los und ich sagte zu Rosalie: "Da hat sie nochmal Glück gehabt!" Das Glück dauerte 20m, dann sprang Henry von der Mauer und schnappte sich die Maus ...

Donnerstag, 30. April 2020

Krabbeltiere

Seit einer Woche haben wir einen neuen Staubsauger. Es ist einer von Dyson, ohne Kabel. Eine praktische Sache im grossen Haus, um nicht ständig das Kabel umstecken zu müssen und auch mal eben schnell den Flur von Katzenhaaren zu befreien.

Die Geräte haben ja keinen Beutel, sondern einen durchsichtigen Plastikbehälter für den Staub und Schmutz. Als Zubehör liegen diverse Düsen und Bürsten bei. Eine davon sei besonders für Tierhaare und tiefsitzenden Staub in Polstern und Betten geeignet. Das haben wir natürlich gleich mal an unserem Laken im Bett ausprobiert. Und wir waren schockiert, wie viel Staub und Schmutzteilchen man mit einem Sauger aus dem doch augenscheinlich sauberen Laken holen kann. Wir werden das mal mit einem ganz frisch gewaschenen Laken wiederholen, um zu sehen, ob es wirklich nur am Gebrauch liegt oder der Staub eben einfach immer vorhanden ist.

Danach möchte man eigentlich lieber im Stehen schlafen. ;-) Erst recht, wenn man sich dann noch vorstellt, dass bis zu 10 Millionen Hausstaubmilben in einem Bett lustig herumkrabbeln, wie dieser Artikel beschreibt. Na dann - gute Nacht!

Mittwoch, 29. April 2020

Hexen-Spielzeug

Die Katzendame, die offenbar inzwischen unser Haus als neues Zuhause ausgewählt hat, ist nun nicht mehr so aggressiv wie zu Beginn. Nachdem ich sie ein paar Mal angepustet habe, wenn sie mich attackierte, passiert das nur noch selten, und wenn, dann nur vorsichtig und offenbar als Zeichen von "Hallo, jetzt kümmere Dich mal um mich, ich bin hier unten!" Und zwar entweder, wenn sie Hunger hat oder Streicheleinheiten einfordert. Und wenn man das verstanden hat, ist sie die liebste Katze von der Welt, gurrt wie ein Täubchen und fühlt sich sichtlich wohl:


Allerdings gibt es auch einen "Haken": Nachdem lange nichts mehr passierte, weil Henry offenbar die Lust verloren hatte, bringt dafür nun Bibi schon zum zweiten Mal eine Maus zum Spielen mit nach Hause. Die erste war tot, jetzt gerade aber sitzt ein lebendes Mäuschen im Wohnzimmer unter einem Schrank, wie mir Rosalie mitteilte. Nun können wir also sehen, wie wir das süsse Tierchen wieder ins Freie bekommen ... Und Bibi schläft gemütlich im Bett.

Mittwoch, 22. April 2020

Warum rufen Sie überhaupt an?

Ich hab ja schon öfter über Ärger mit Hotlines geschrieben und es gibt zahllose Berichte im Netz. Aber die Geschichte gestern muss ich hier doch mal niederschreiben.

Kurz zum technischen Hintergrund: Unser Router funktioniert nicht mehr. Im Normalfall kann man sich im heimischen Netzwerk immer mit dem Teil verbinden, die Oberfläche aufrufen und Einstellungen vornehmen. Dafür ist keine Internetverbindung notwendig. Der Router muss lediglich normal funktionieren. Das tat er aber gestern Nachmittag nicht mehr. Und die Status-LED leuchtete weder weiss (alles ok), noch rot (kein Internet). Stattdessen leuchtete sie konstant blau, was ich noch nie gesehen hatte.

Ausserdem sei angemerkt, dass Rosalie eine "Priority"-Kundin ist, weil sie so viel Umsatz beim Provider generiert hat. So sagt es jedenfalls ein Hochglanz-Papier, das wir vor Wochen erhielten. Wir würden jetzt nur noch mit den kompetentesten und erfahrensten Leuten sprechen, die sogar mit Bild und Namen auf zwei Seiten abgebildet werden.

Sogar eine besondere Rufnummer gebe es. Die habe ich also angerufen - und landete in der ganz normale Hotline. Der erste Mensch am Telefon war sofort überfordert mit meiner Frage und leitete mich an die Technik-Abteilung weiter. Dort erzählte ich zum zweiten Mal meine Geschichte und fragte, was denn die blaue LED bedeuten würde. Leider erhielt ich keine Antwort darauf. Stattdessen meinte die Dame, wir seien ja Priority-Kunden und sie würde mich an die zuständigen Menschen weiterleiten. Und schwups - flog ich aus der Leitung.

Also rief ich wieder an. Ich erwähnte nun, dass man mich durchstellen wollte, aber der Typ am anderen Ende hatte wohl Lust, sich selbst zu kümmern. Ich fragte wieder nach der blauen LED. Ja, die würde anzeigen, dass WLAN eingeschaltet ist, hiess es. Das war natürlich Unsinn, denn das WLAN hat eine eigene Taste, die ist ganz woanders und kann nur weiss leuchten oder aus sein. Das teilte ich ihm mit, worauf er meinte, dann sei wohl die Box offline. Auch das verneinte ich und meinte, ich könne mich gar nicht auf die Box verbinden. Jaaa .... das liege ja eben daran, dass die Box keine Internetverbindung habe. Neeeeein, entgegnete ich, das Eine habe doch mit dem Anderen gar nichts zu tun. Wenn die Box nicht startet, muss ich mich um das Internet noch gar nicht kümmern, denn so kann es ja nicht funktionieren.

Und dann kam der Satz der Sätze: "Warum rufen Sie dann überhaupt an, wenn Sie alles besser wissen?" Ich schnappte kurz nach Luft und überlegte, ob ich schreien, diskutieren oder den Chef verlangen sollte. Ich entschied mich, wortlos aufzulegen ...

Und dann rief ich wieder an. Natürlich war wieder ein anderer Mensch am Telefon und nach ihm noch zwei andere, zu denen ich jeweils weiter geleitet wurde (von Priority habe ich nie wieder etwas gehört). Immer fragte ich nach der blauen LED und erhielt nie eine Antwort. Nochmals wurde ich weiter vermittelt und landete bei einer Frau. Die blaue LED, fing ich an zu reden ... Ja ja, ich schaue mal, meinte sie. Es sei wohl das Internet ... Neeeein, nicht das Internet, die Box startet ja gar nicht! Ach? Welche Farbe hat denn die LED? BLAAAUUUU! Ach? Ich sehe gerade, im Hintergrund wird schon was gemacht ... Und schwups, war ich für 10 Minuten in der Warteschleife.

Dann war die Dame wieder zurück und stellte fest, dass wir wohl einen Techniker bräuchten. Heureka, nach rund 50 Minuten! Der Mensch soll nun heute Nachmittag kommen.

Nach diesem Drama haben wir im Internet gesucht, was diese blaue LED zu bedeuten hat. Sehr schnell wurden wir fündig, denn es steht gut erklärt in der Bedienungsanleitung zum Gerät!!! Diese Anzeige heisst: Gerät defekt, muss ersetzt werden. Bitte rufen Sie den Kundendienst an ....

Ohne Worte.

Donnerstag, 2. April 2020

Katzenbilder

In schweren Zeiten postet man in sozialen Medien ja gern Katzenbilder. Dem kann ich mich natürlich nicht entziehen. ;-)

Zunächst mal Monsieur Hector. Früher blieb er Tag und Nacht im Wohnzimmer. Neuerdings ist er oft schon vor mir im Bett zum Anwärmen:


Und unser neuestes Kätzchen, dass wir vorläufig Bibi getauft haben, da sie sich zu Beginn wie eine Hexe verhalten hat, scheint sich an ihr selbst gewähltes Zuhause zu gewöhnen. Allerdings machen wir uns ein paar "Sorgen" über ihren Zustand. Sie wird immer runder, und wir wissen nicht, ob das am guten Futter liegt oder andere Ursachen haben könnte. Sollte sie tatsächlich niemandem gehören, wäre sie sicherlich auch nicht sterilisiert ... Eine hübsche ist sie jedenfalls auch mit ihrem weissen Schleier:


Und nachdem ich ihr ein paar Mal klar gemacht habe, dass Angriffe auf Menschen nicht so toll sind, hat sie damit momentan auch aufgehört. Wenn sie sich tatsächlich dafür entscheidet, bei uns einzuziehen, und sich niemand findet, der sie vermisst, werden wir mit ihr mal zum Tierarzt gehen. Dann wissen wir zumindest, ob wir uns nun auch noch auf Nachwuchs einstellen müssen.

Wir denken jedenfalls, dass sie noch sehr jung ist. Und toben tut sie auch noch gern und versteckt sich dann in der selbst gebauten Höhle:


Donnerstag, 12. März 2020

Da geht einem das Herz auf

Wir haben ja seit ein paar Wochen einen neuen Gast. Dank Webcam haben wir ihn schon eine Weile beobachtet, wie er ums Haus schlich und heimlich Futter klaute. Sobald man aber die Tür öffnete, nahm er ganz scheu Reissaus.

Eines Tages änderte sich das. Ich öffnete die Tür, hörte es unten mauzen und die Fellnase kam die Treppe herauf, um sich neugierig umzuschauen.

So ging das jetzt eine ganze Weile, wobei ich ein etwas angespanntes Verhältnis zu dem Racker hatte, weil er mich immer mal wieder ohne Vorwarnung angriff. Die "Kinder" dagegen konnten ihn immer streicheln. Sehr merkwürdig und ungewöhnlich.

Vorgestern kam er oder sie wieder zu Besuch. Nachdem der Bauch gefüllt war, legte sich das Tierchen auf einen Tisch und beobachtete mich auf dem Sofa daneben.


Nach ein paar Minuten setzte es sich plötzlich auf, sprang zu mir aufs Sofa, hockte sich neben mich, mauzte, liess sich ein paar Mal streicheln - und legte sich dann entspannt an meinen Oberschenkel.

Es ist ein tolles Gefühl, wenn einem ein Tier sein Vertrauen schenkt und das dann auch gleich so deutlich zeigt. Man muss ihm halt Zeit geben und geduldig sein, ohne etwas einzufordern. Hier hat es viele Wochen gedauert, bis das Eis gebrochen war. Aber die Geduld zahlt sich aus und man wird mit Zuneigung belohnt.

Wir sind nicht sicher, ob es sich um ein ganz junges oder einfach ein kleines Kätzchen handelt. Zuletzt konnten wir ein paar Mal zuschauen, wohin es läuft, wenn es unser Grundstück verlässt, und es scheint, als würde es unter einem alten Wohnwagen zwischen Planen und Containern "wohnen". Falls es jetzt noch öfter zu uns kommt, werden wir mal die Nachbarn, auf deren Grundstück der "Schrott" steht, fragen, ob sie das Tier kennen und es womöglich doch zu ihnen gehört. Vielleicht aber ist es irgendwo entlaufen oder ausgesetzt worden? Im Zweifel gibt es mal wieder eine Fundmeldung im Netz und wir schauen, ob es jemand vermisst.

Und falls nicht, darf es natürlich auch bei uns wohnen, wenn es möchte. Dann haben wir halt eine Katze mehr im Haus. Es wäre bereits der vierte Streuner bei uns, wovon zwei ja leider schon gestorben sind.

Update - am Sonntagabend ist dann dieses Foto entstanden. Ich glaube, da fühlt sich jemand richtig wohl bei uns:


Dienstag, 10. März 2020

Autsch!

Einige der Fellnasen daheim statten uns nachts gern mal einen Besuch im Bett ab. Der jüngste Neuzugang steigt in der Regel immer auf meiner Seite ein, legt sich auf mich oder schnurrt so lange, bis ich endlich wach werde und ihm etwas zu fressen hinstelle.

Am Samstag hat er sich beim Sprung leider verschätzt. Er rutschte ab und versuchte dann, sich mit den Vorderpfoten festzuhalten. Leider war mein Gesicht zu nah an der Bettkante, und so bekam ich einen tiefen Kratzer quer über die Nase. Es blutete wie auf einer Schlachtbank und nun trage ich ein hübsches Pflaster mitten im Gesicht, damit möglichst keine Narbe entsteht. Natürlich werde ich ständig gefragt, ob ich mich geprügelt hätte ...

Ein neues Passbild würde ich derzeit jedenfalls ungern machen müssen. Aber bis ich gross bin, wird schon alles wieder gut werden. :-)

Dienstag, 25. Februar 2020

Sie ist schuld

Ich war noch gar nicht lange in der Schweiz angekommen, als ich an einem Samstag vor drei Jahren allein daheim war. Rosalie musste etwas erledigen, und so verbrachte ich den Tag gemütlich im Wohnzimmer.

Wie genau ich darauf aufmerksam wurde, weiss ich nicht mehr, jedenfalls bemerkte ich im Garten ein offenbar noch ganz junges Kätzchen, das neugierig über die Terrasse spazierte. Kaum hatte ich die Tür geöffnet, flitzte sie die Treppe herauf zu mir und stand schon im Wohnzimmer. Völlig sorglos begann sie sofort, das Haus zu inspizieren, schnupperte überall, sprang auf den Tisch, und kurze Zeit später sass sie bei mir auf dem Sofa!

Sie warf sich auf die Kissen und wollte unbedingt bekuschelt werden. Dem Wunsch kam ich gern nach, und so blieb sie mehrere Stunden bei mir, bis Rosalie mich abholte und wir gemeinsam das Haus verlassen mussten. Ich brachte sie sanft nach draussen auf die Treppe. Danach sahen wir sie tagelang gar nicht mehr und erfuhren erst viel später, dass sie einem unserer Nachbarn gehört. Vermutlich war sie noch viel zu jung, um draussen zu sein.

Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch stark allergisch war, begannen die bekannten Reaktionen an diesem Tag erst rund acht Stunden später, aber dafür um so heftiger. Doch trotz der Attacken war der Wunsch wieder wach, selbst ein Kätzchen haben zu können. Bei diesem Anblick und dem wohligen Schnurren wird einem nun mal warm ums Herz:


Es schien mir zu diesem Zeitpunkt aber unmöglich und so geriet dieser Tag etwas in Vergessenheit. Erst, als wir dann Monate später Bilder von unserem Henry sahen, der gerade geboren war, begann ich intensiv, nach einer Lösung für mein Allergie-Problem zu suchen. Und die hab ich ja zum Glück gefunden.

Die Schwarznase haben wir seit dem nur noch selten gesehen. Sie wurde immer mehr scheu und traute sich nur nachts in den Garten. Doch vor ein paar Tagen kam sie mal wieder näher und liess sich von mir streicheln - ziemlich genau drei Jahre später:



Nun ist sie eine stattliche Katze, aber mit ihrer auffälligen Zeichnung immer noch sehr speziell!

Wäre sie nicht gewesen, würde unser Schlössli heute womöglich kein Katzenparadies sein. Und da es wieder wärmer wird, geniessen unsere Fellnasen schon wieder die Sonne im Garten:







Freitag, 14. Februar 2020

Ein neuer Gast

In unserem Tierasyl ist irgendwie immer etwas los. Nicht nur Füchse, Igel, Marder und Mäuse, vor allem natürlich Katzen gehen aus und ein im Garten. Aktuell sind vier Fellnasen bei uns zu Hause, fünf weitere von den Nachbarn kommen täglich kurz zu Besuch. Und drei Katzen, auch zugelaufen, haben wir leider schon verloren.

Seit Monaten erscheint nun ein neuer Asylbewerber. Ihn oder sie, wir haben das Tier wieder Weisspfötchen genannt, konnten wir zu Anfang nur über die Webcam beobachten, weil es beim leisesten Geräusch das Weite gesucht hat. Es kam jedoch jeden Abend und suchte gierig nach Futter.

Dann, von einem Tag zum anderen, hat es seine Scheu verloren. Ich hatte die Tür zur Terrasse geöffnet, hörte es unter der Bank mauzen und schwups - kam Weisspfötchen die Treppe hinauf und stand im Wohnzimmer. Direkt hinter der Tür stand ein Futternapf, und es frass und frass und frass ...

So geht das nun seit Wochen. Weisspfötchen kommt in der Regel erst nach Einbruch der Dunkelheit, sitzt vor der Tür und mauzt herzerweichend, bis es endlich jemand herein lässt. Dann frisst es, dreht eine Runde durch das Wohnzimmer und geht wieder.

Seit zwei Tagen hat es nun das Bett im Gästezimmer entdeckt. Als ich es neulich herein liess und kurz das Zimmer wechselte, war es anschliessend verschwunden - und hatte es sich im Bett gemütlich gemacht. Da ich es nicht vertreiben wollte, liess ich es liegen in der Hoffnung, dass es irgendwie allein mit der Katzenklappe klar kommen würde, wenn es nach draussen will. Und tatsächlich öffnete es nach zwei Stunden Schlaf die Klappe fast so, als würde es das seit Jahren machen.

Vorgestern kam die Katze wieder gegen 22 Uhr zu uns. Ich liess sie herein - und dann verbrachte sie gleich mal die ganze Nacht auf dem Bett!

Ihr Verhalten ist allerdings sehr ungewöhnnlich. Mit den anderen Katzen im Haus hatte sie zu Beginn Probleme (was ja normal ist), aber zum Teil scheinen sie sich inzwischen schon arrangiert zu haben und lagen schon zu zweit im Bett. :-) Aber mit Menschen kann das Weisspfötchen scheinbar nicht gut umgehen. Es kommt auf einen zu, mauzt einen bettelnd an, und hockt man sich hin, streicht es einem um die Beine, als wäre es immer unter Menschen gewesen. Aber wehe, man streckt den Arm aus und versucht es zu streicheln! Dann stellt es sich blitzschnell auf die Hinterbeine und man bekommt mit beiden Vorderpfoten eine gewischt, so als würde ein Mensch einem mit beiden offenen Händen je eine Backpfeife geben. Das Gleiche hat es auch schon mit meinem Bein gemacht, als ich neben ihr her lief. Dazu knurrt es dann kurz und geht nach der Attacke auf einen Meter Abstand.

Wir fragen uns, warum es sich so aggressiv verhält? Ist das Tier doch nicht an Menschen gewöhnt und hat Angst, oder hat es vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht? Wir wissen natürlich auch nicht, woher es kommt. Ich habe schon ein paar Mal beobachtet, in welche Richtung es verschwindet. Dort gibt es aber kaum Häuser und es ist fast ausgeschlossen, dass es dort "wohnt", denn wir kennen die Bewohner recht gut. Vielleicht kommt es von einem Bauernhof? Abgemagert und verwahrlost sieht es nicht aus, aber das hat ja nicht so viel zu sagen. Schaut selbst:


Freitag, 17. Januar 2020

Fuchs, Du hast den Napf gestohlen

Diebische Elstern sind ja hinlänglich bekannt. Dass Füchse aber auch so eine Neigung haben, war mir nicht bewusst. Doch dank unserer Webcam haben wir den Beweis.

Schönes Wochenende!



Freitag, 15. November 2019

Tom und Jerry daheim

Wir sind froh, dass es unserem Henry besser geht, die Wunde heilt endlich. Und der Panther wirkt auch wieder fitter als zuletzt.

Seit gestern Abend scheint er auch einen neuen "Kumpel" gefunden zu haben. Rosalie berichtete mir zunächst, er würde unten immer an einer bestimmten Stelle hocken und ganz unruhig warten. Heute Morgen dann das gleiche Spiel in der oberen Etage.  Wir konnten aber nicht erkennen, was er entdeckt hat, vermuteten jedoch eine Maus.

Vorhin dann die lustige Bestätigung. Viel Vergnügen beim Filmschnipsel und schönes Wochenende!


Mittwoch, 13. November 2019

Moderator gerettet

Was macht ein Radio-Moderator, wenn er die Zuhörer bittet, zu einem Thema anzurufen, und niemand meldet sich?

Er hat entweder einen Plan B und irgendwelche aufgezeichneten Gespräche, oder er muss improvisieren und selbst etwas zum Thema beisteuern. Oder er hat mich. ;-)

Letzte Woche gab es am Abend eine Sendung, bei der es genau zu so einer Situation kam. Es ging ums Küssen, dazu kann ich natürlich viiiiel sagen. Doch offenbar war das Thema für viele zu intim und es rief einfach niemand an. Also schrieb ich kurz ein Mail an den mir bereits bekannten Moderator, dass ich etwas beisteuern könnte.

Und nur zwei Minuten später erschien schon die Antwort auf meinem Handy: "Rettest Du mich?" Natürlich tat ich das, wir plauderten daraufhin zwei, drei Minuten im Radio, und das animierte dann wohl ein paar andere Nachtschwärmer, die gerade zuhörten, sodass die Sendung noch ein wenig ins Rollen kam.

Das war nun schon mein dritter Live-Beitrag im Radio in diesem Monat. Vielleicht habe ich ja den Beruf verfehlt? Schon zu Schulzeiten war ich immer die "Rampensau" und wurde von den Mitschülern nach vorn geschoben, wenn es darum ging, etwas vor Publikum vorzutragen. Mir hat das immer Spass gemacht, aber inzwischen gibt es kaum noch Gelegenheiten dafür. Und als ITler arbeitet man ja vorzugsweise im stillen Kämmerlein. ;-)

Mittwoch, 31. Juli 2019

Gefährliches "Raubtier"

Bin ich schon mal von einem Igel gebissen worden? Ja!

Ein riesiger, vermutlich genmanipulierter Igel hat mich gestern Nachmittag im Garten angegriffen! Ich stand da so vor mich hin, als er sich plötzlich vor mir aufbaute, seine riesige Schnauze aufriss und mir herzhaft in den grossen Zeh biss! Das hat sogar weh getan! Bissspuren habe ich allerdings nicht entdeckt, und leider war ich so überrascht, dass es von diesem denkwürdigen Angriff kein Foto gibt. Erst danach, als ich aus dem Schuh geflohen bin, konnte ich ein Bild von dem Ungetüm machen. Und hier ist es:



Ist er nicht riesig und sieht er nicht extrem furchteinflössend aus?

Der Kater war sich seiner Sache auch nicht so sicher ob des bösen Blickes dieses Monsters. Erst war er neugierig, aber dann ... Na, seht selbst:


Die Schweiz begeht morgen ihren Nationalfeiertag und ich starte in die Ferien, gerade rechtzeitig, um mich von diesem schrecklichen Angriff erholen zu können ...


Freitag, 28. Juni 2019

I didn't catch that

Das war der wichtigste Satz, den wir damals in Berlin beim Crash-Kurs Business-Englisch gelernt haben. Da wir seinerzeit viel mit Indien telefonieren und dann Englisch sprechen mussten, was man schwer verstand, war diese Phrase der Notanker ...

Das fiel mir als Erstes ein, als ich heute Morgen mit Neuseeland telefonieren musste. Mein Kollege hat nämlich einen Auftrag versemmelt und bei einem Paket an einen externen Mitarbeiter die falsche Adresse aufs Paket geschrieben. Und nachdem ich mich von Tag zu Tag gedrückt habe, nahm ich heute allen Mut zusammen und rief bei der Post in Auckland an.

Ich hatte Glück und eine sehr nette junge Dame am Telefon. Geduldig hörte sie mein dahin gestottertes Anliegen an und recherchierte dann, wo das gesuchte Paket sein könnte. Habt Ihr schon mal versucht, "Pukekiwiriki Place" auf Englisch auszusprechen? Jedenfalls hat sie mich irgendwie verstanden und konnte mir am Ende weiter helfen.

Dafür war ich dann schweissgebadet und musste erst einmal durchatmen, aber ich war erleichtert, dass ich es geschafft hatte. Englisch verstehen und sprechen sind eben doch zwei Paar Schuhe.

Montag, 13. Mai 2019

Kuscheltiere

Diese langen Wochenenden sind schon was Feines. Kein Wecker, nicht auf die Uhr schauen müssen, ausschlafen ...

Schön, wenn man keine kleinen Kinder mehr hat, die morgens um halb sechs voller Power den Tag beginnen wollen, ins Bett springen und nicht verstehen können, dass die Eltern noch sooo müde sind.

Es müssen aber nicht unbedingt Kinder sein. Ihr erinnert Euch an das Foto vom letzten Post? Das grosse, hübsche Tier rechts im Bild, das neuerdings mehrmals täglich stundenlang vor unserer Tür sitzt?

Samstagmorgen wurde ich von einem komischen Geräusch geweckt. Nachdem ich mich sortiert hatte und aufblickte, entdeckte ich den Grund dafür: Neben Rosalie im Bett lag - die grosse hübsche Katze, schön am Rand und lang ausgestreckt! Ich war erst baff und muste mir die Augen reiben, weckte dann Rosalie und sagte, sie solle sich mal vorsichtig umdrehen. Dann mussten wir beide lachen.

Der lustige Gesell schlief dann noch eine Weile gemütlich im Bett, bevor er das Haus wieder durch die Katzenklappe verliess. Seitdem bleibt er allerdings (zum Glück) wieder draussen und wartet geduldig auf ein paar Streicheleinheiten.

Keine Ahnung, was ihn an dem Morgen dazu gebracht hat, zu uns ins Bett zu kommen, zumal er noch nie zuvor so weit ins Innere des Hauses vorgedrungen war. Vielleicht haben ihm die anderen Tiere geflüstert, wie gemütlich es bei uns ist, und er (oder sie) wollte es unbedingt mal selbst ausprobieren?

Solange es nicht der Fuchs ist, müssen wir uns wohl keine Gedanken machen. ;-)

Montag, 15. April 2019

Was erlaube Strunz?

Die Technik wird heutzutage besser und besser. Das gilt auch für Übersetzungsprogramme. Skype kann schon simultan in andere Sprachen übersetzen und der Goo*le Home Hub schreibt den Text gleich auf seinem Bildschirm.

Um einem die Arbeit zu erleichtern, meldet sich der Suchriese mit den beiden o in der Mitte auch gern mal auf ausländischen Shopping-Seiten zu Wort und versucht, das Gelesene elegant  ins Deutsche zu übersetzen, und das auch manchmal ungefragt.

Als ich neulich eine eigentlich englische Seite aufrief und den Bestellstatus einsehen wollte, bekam ich das hier zu sehen und musste lachen:



Sehr informativ, oder? Dass mein Paket sich unter Feinden befinden sollte, hat mir dann schon Sorgen gemacht, und wer bitte kam da im Zielland? Ist das jugendfrei??

Zum Glück fand ich den Umschalter zur Originalsprache und war erleichtert:




Mittwoch, 27. Februar 2019

Diebische Elstern

Schwer zu sagen, ob es Absicht war oder schlicht Zufall, aber das Video ist sehr lustig. Unser armer Henry wird von den beiden Elstern zum Narren gehalten (am besten im Vollbild schauen, um das Treiben der Vögel gut sehen zu können):


Donnerstag, 31. Januar 2019

Ich höre jetzt "Kaltschläger"

Neulich hab ich bereits über die neuen Gadgets bei uns daheim berichtet. Gestern gesellte sich noch eines dazu: der G**gle Home Hub. Neben der Stimme von Tante G. bekommt man damit das Ganze auch optisch hübsch dargestellt. So kann man sich Rezepte anzeigen lassen und direkt Schritt für Schritt danach kochen, den Weg zur Arbeit erfragen, seine Beleuchtung steuern, das Gerät als Fotorahmen benutzen oder auch Antworten auf alle möglichen Fragen erhalten.

Das Problem: Aktuell gibt es das Gerät nur im englischsprachigen Raum zu kaufen. Es versteht also kein Deutsch. Das ist eigentlich kein grosses Problem. Aber da es jedes Wort ins Englische transkribiert, kann es mit dem einen oder anderen deutschen Begriff nichts anfangen.

Wir benutzen die G**gle-Geräte oft auch als Radio, das ist überaus praktisch. Hin und wieder dann auch gern mal zum Spass, um so richtig "olle Schlager" zu hören. Dafür gibt es einen wunderbaren Sender, nämlich Radio Paloma Kultschlager. Nun muss man natürlich dem Gerät sagen, was man hören möchte - und da wird es in der englischen Sprache schwierig. Mit "Kultschlager" kann das Teil nämlich nichts anfangen. Nuschelt man aber ein "Kaltschläger" ins Mikro, wird tatsächlich der richtige Sender abgespielt.

So ganz optimal ist es also noch nicht mit dem neuen Gerät, aber demnächst wird es auch die deutsche Sprache beherrschen, dann klappt es wieder perfekt mit Gitte, Mary Roos und Michael Holm. :-))

Mittwoch, 30. Januar 2019

Ich hätte da eine Frage

Es kann wirklich ein schweres Los sein, einen IT-Job zu haben. Wenn ich zu meinem Vater reise, bin ich es gewohnt, wenigstens eine Stunde meiner Zeit für die "Reparatur" der IT-Geräte im Haus einzuplanen. Und bei Familienfeiern ist es bisher auch nie ohne ein: "Sag mal, Du bist doch IT-Spezialist. Ich hätte da mal eine Frage ..." ausgegangen. Besonders "niedlich" wird es, wenn man mich nach einer ganz speziellen Funktion in einem ganz speziellen Programm fragt, von dem ich noch nie etwas gehört habe. Offenbar geht manch einer davon aus, dass ein IT-Mann allwissend und in jedem Programm der Welt zu Hause ist.

Hier auf Arbeit nehmen diese privaten Fragen nun auch zu, je mehr man mich persönlich oder zumindest meinen Namen (der am Ausweis immer sichtbar ist) kennt. Es gibt einen Mann, dem weichen inzwischen schon alle im Team aus, weil man in der Regel nie vorbei kommt, ohne eine Frage zum privaten Router, dem Handy oder Notebook gestellt zu bekommen. Der Mann lässt dann auch nicht locker und man kommt nur weg, wenn man einen Termin vortäuscht.

Vorhin beim Kaffeeholen sprach mich nun schon wieder jemand an. Das läuft meist so ab: Ganz vorsichtig pirschen sie sich heran, wenn sie einen nicht genau kennen, fragen dann vorsichtig, ob ich nicht in der IT arbeite, und dann gehen sie zum Angriff über ... Sehr lustig, auch wenn man manchmal weder Lust noch Zeit hat, um sich irgendwelche abstrusen Probleme anzuhören, die man oft aus der Ferne ohnehin nicht lösen und daher nur raten kann.

Aber ich bin ja ein netter Mensch und höre mir das Leid der Anderen gern an. :-)

Mittwoch, 16. Januar 2019

Es ist mal wieder Zeit für ...

Katzen! :-)

Gestern waren stundenweise wieder einmal vier Katzen im Haus, und wenn man sdie Tiere beobachtet, möchte man sie eigentlich ständig nur knuddeln.

Ganz besonders fotogen ist natürlich nach wie vor Bernie. So einen hübschen Kater sieht man nicht all zu oft, und egal, wann und in welcher Position man ihn fotografiert - es werden immer tolle Bilder:



Immer öfter kommt momentan auch unser soo scheuer Neuzugang ins Haus zum Fressen und vor allem zum Schlafen. Und sie findet Plätzchen, die bisher noch kein anderer Tiger für sich entdeckt hat, wie hier im Schrank:



Aber nicht nur den Katzen soll es bei uns gut gehen, auch an die Vögel haben wir gedacht. Und so hat Rosalie Futter am Fenster befestigt. Das freut aber nicht nur die Federtiere, sondern ist gleichzeitig eine Art Cat-TV:



In der letzten Nacht waren zum ersten Mal zwei Stubentiger mit uns im Bett. Wenn das so weitergeht, brauchen wir ein grösseres Bett. Oder wir schlafen am besten gleich auf dem Sofa, damit die armen Katzen mehr Platz haben! :-))