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Mittwoch, 27. Februar 2019

Diebische Elstern

Schwer zu sagen, ob es Absicht war oder schlicht Zufall, aber das Video ist sehr lustig. Unser armer Henry wird von den beiden Elstern zum Narren gehalten (am besten im Vollbild schauen, um das Treiben der Vögel gut sehen zu können):


Donnerstag, 31. Januar 2019

Ich höre jetzt "Kaltschläger"

Neulich hab ich bereits über die neuen Gadgets bei uns daheim berichtet. Gestern gesellte sich noch eines dazu: der G**gle Home Hub. Neben der Stimme von Tante G. bekommt man damit das Ganze auch optisch hübsch dargestellt. So kann man sich Rezepte anzeigen lassen und direkt Schritt für Schritt danach kochen, den Weg zur Arbeit erfragen, seine Beleuchtung steuern, das Gerät als Fotorahmen benutzen oder auch Antworten auf alle möglichen Fragen erhalten.

Das Problem: Aktuell gibt es das Gerät nur im englischsprachigen Raum zu kaufen. Es versteht also kein Deutsch. Das ist eigentlich kein grosses Problem. Aber da es jedes Wort ins Englische transkribiert, kann es mit dem einen oder anderen deutschen Begriff nichts anfangen.

Wir benutzen die G**gle-Geräte oft auch als Radio, das ist überaus praktisch. Hin und wieder dann auch gern mal zum Spass, um so richtig "olle Schlager" zu hören. Dafür gibt es einen wunderbaren Sender, nämlich Radio Paloma Kultschlager. Nun muss man natürlich dem Gerät sagen, was man hören möchte - und da wird es in der englischen Sprache schwierig. Mit "Kultschlager" kann das Teil nämlich nichts anfangen. Nuschelt man aber ein "Kaltschläger" ins Mikro, wird tatsächlich der richtige Sender abgespielt.

So ganz optimal ist es also noch nicht mit dem neuen Gerät, aber demnächst wird es auch die deutsche Sprache beherrschen, dann klappt es wieder perfekt mit Gitte, Mary Roos und Michael Holm. :-))

Mittwoch, 30. Januar 2019

Ich hätte da eine Frage

Es kann wirklich ein schweres Los sein, einen IT-Job zu haben. Wenn ich zu meinem Vater reise, bin ich es gewohnt, wenigstens eine Stunde meiner Zeit für die "Reparatur" der IT-Geräte im Haus einzuplanen. Und bei Familienfeiern ist es bisher auch nie ohne ein: "Sag mal, Du bist doch IT-Spezialist. Ich hätte da mal eine Frage ..." ausgegangen. Besonders "niedlich" wird es, wenn man mich nach einer ganz speziellen Funktion in einem ganz speziellen Programm fragt, von dem ich noch nie etwas gehört habe. Offenbar geht manch einer davon aus, dass ein IT-Mann allwissend und in jedem Programm der Welt zu Hause ist.

Hier auf Arbeit nehmen diese privaten Fragen nun auch zu, je mehr man mich persönlich oder zumindest meinen Namen (der am Ausweis immer sichtbar ist) kennt. Es gibt einen Mann, dem weichen inzwischen schon alle im Team aus, weil man in der Regel nie vorbei kommt, ohne eine Frage zum privaten Router, dem Handy oder Notebook gestellt zu bekommen. Der Mann lässt dann auch nicht locker und man kommt nur weg, wenn man einen Termin vortäuscht.

Vorhin beim Kaffeeholen sprach mich nun schon wieder jemand an. Das läuft meist so ab: Ganz vorsichtig pirschen sie sich heran, wenn sie einen nicht genau kennen, fragen dann vorsichtig, ob ich nicht in der IT arbeite, und dann gehen sie zum Angriff über ... Sehr lustig, auch wenn man manchmal weder Lust noch Zeit hat, um sich irgendwelche abstrusen Probleme anzuhören, die man oft aus der Ferne ohnehin nicht lösen und daher nur raten kann.

Aber ich bin ja ein netter Mensch und höre mir das Leid der Anderen gern an. :-)

Mittwoch, 16. Januar 2019

Es ist mal wieder Zeit für ...

Katzen! :-)

Gestern waren stundenweise wieder einmal vier Katzen im Haus, und wenn man sdie Tiere beobachtet, möchte man sie eigentlich ständig nur knuddeln.

Ganz besonders fotogen ist natürlich nach wie vor Bernie. So einen hübschen Kater sieht man nicht all zu oft, und egal, wann und in welcher Position man ihn fotografiert - es werden immer tolle Bilder:



Immer öfter kommt momentan auch unser soo scheuer Neuzugang ins Haus zum Fressen und vor allem zum Schlafen. Und sie findet Plätzchen, die bisher noch kein anderer Tiger für sich entdeckt hat, wie hier im Schrank:



Aber nicht nur den Katzen soll es bei uns gut gehen, auch an die Vögel haben wir gedacht. Und so hat Rosalie Futter am Fenster befestigt. Das freut aber nicht nur die Federtiere, sondern ist gleichzeitig eine Art Cat-TV:



In der letzten Nacht waren zum ersten Mal zwei Stubentiger mit uns im Bett. Wenn das so weitergeht, brauchen wir ein grösseres Bett. Oder wir schlafen am besten gleich auf dem Sofa, damit die armen Katzen mehr Platz haben! :-))


Freitag, 21. Dezember 2018

Home, smart Home

Das wird technisch ...

Das Internet der Dinge - der Kühlschrank, der selbst bestellt, das Licht, das sich ausschaltet, wenn man sich vom Haus entfernt, und die Waschmaschine, die sich per Smartphone-Benachrichtigung meldet, wenn sie fertig ist. Schöne neue Welt ...

Ein Stück davon wollte und will ich auch mal ausprobieren. Angefangen hatte es mit dem Keller, in dem ein Entfeuchter steht, der aber nur dann laufen soll, wenn ich es will oder die Feuchtigkeit entsprechend hoch ist. Das Teil hat zwar einen Regler, aber man weiß nie so genau, was da eingestellt ist und nach welchem Prinzip das Gerät läuft.

Also wäre es doch zumindest schön, wenn man es im Haus einschalten kann, ohne extra in den Keller zu müssen, denn im Sommer schwankt die Feuchtigkeit ziemlich stark. Per Netatmo, einer smarten Wetterstation, bekommen wir die Werte der Feuchtigkeit aufs Handy. Und dank einer smarten Steckdose, die per WLAN verbunden ist, kann ich nun auch von oben schalten. Noch schöner wäre es, per IFTT - if this, then that - dem Schalter zu sagen, er möge sich einschalten, wenn der Fühler der Wetterstation einen Wert von 65% Feuchte misst. Geht nicht? Geht doch - und funktioniert.

So weit, so gut. Der Spieltrieb in mir wurde geweckt: Könnte man nicht auch Lampen im Haus per Handy steuern? Das Problem dabei: Es gibt unüberschaubar viele Anbieter, viele davon mit unterschiedlichen Systemen, die untereinander nicht kompatibel sind. Wie blöd. Also was tun?

Ich hab mich für einen Anbieter entschieden, der keine zusätzlichen Geräte braucht, sondern sich von der "Birne" oder dem Schalter direkt mit dem WLAN verbindet. Und am Schluss sollte man zum Beispiel sagen können: "Lampen in der Küche ausschalten!".

Es funktioniert jetzt tatsächlich, aber bis es soweit war ... Nix für schwache Nerven. Die Lampen wurden manchmal nicht vom Handy erkannt, dann fand sie Google Home nicht, dann verloren sie das WLAN, ließen sich gar nicht mehr schalten. Kurzum: Momentan ist das Ganze eher etwas für Nerds und Bastler.

Immerhin kann ich jetzt mit einem Befehl oder Tastendruck bei Verlassen des Hauses diverse Lampen ausschalten. Aber eben nicht alle, denn es gibt bisher nicht für jeden Lampentyp einen entsprechenden smarten Ersatz. Die schöne neue Welt hat also noch große Lücken.

Was man Lustiges machen kann? Rosalie kann vom Büro aus Lichtsignale geben, während ich daheim auf dem Sofa sitze. :-) Oder ich könnte die Lampen bunt aufleuchten lassen, wenn ich einen neuen Kommentar bekomme. Natürlich alles Quatsch - aber möglich ...

Fazit: Solange es nicht für die meisten Geräte eine smarte Lösung gibt und die Installation einen manchmal verzweifeln lässt, bleibt das richtig smarte Home vorerst ein Traum. Für die nächste Generation ist dieser Post wahrscheinlich zum Lachen, wie zu Zeiten der ersten Computer. So, wie sich mein Sohn schon nicht mehr vorstellen kann, dass es PC und Handy ohne Internet gibt, weiß vermutlich irgendwann niemand mehr, was ein Schalter ist. Aber das werde ich sicherlich nicht mehr erleben.

Montag, 17. Dezember 2018

Best of Katzen 2018

Sie sind schon zuckersüss, diese Fellgeschöpfe. Obwohl jedes Tier seinen eigenen, durchaus unterscheidbaren Charakter hat, haben sie doch alle etwas Niedliches, Herzerwärmendes.

In diesem Jahr hat sich die Anzahl der Dauer- und Zeitbewohner in unserem Haus bekanntlich schlagartig vervierfacht. Gerade jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, sind drei Katzen hier und schlafen in verschiedenen Räumen. Eine davon, die Freundin von Henry, hat einen toten Spatz mitgebracht. Das ist leider die Kehrseite der Medaille, aber man kann es leider den Raubtieren nicht abgewöhnen.

Vor lauter Begeisterung haben wir viele Fotos von den kleinen Stubentigern gemacht, denn fotogen sins sie irgendwie alle. Vor allem, das muss man neidlos anerkennen, natürlich Bernie:



Süß war aber auch der Augenblick, als wir das Buffet an der Tür eröffnet haben. Damals waren zwei der Kätzchen noch recht scheu:











Unser eigener Kater ist uns natürlich nach wie vor am wichtigsten. Hier hat er gerade einen seiner Lieblingsplätze erobert - auf dem Bügelbrett:



Und seine Freundin soll natürlich auch nicht fehlen in der Sammlung.



Ja, sie sind schon sehr niedlich und wir haben viel Freude mit den vier Rackern. Sie muntern einen auf, beruhigen, bringen einen zum Lachen und hören zu. Und doch haben sie stets ihren eigenen Kopf und zeigen einem deutlich, wenn es genug ist.

Statt einer zweiten Katze aus dem Heim haben wir nun vier, die freiwillig zu uns kommen. Wer hätte das gedacht ...

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Nackte "Attraktionen"

Als wir letzte Woche meinen Vater besuchten, kamen wir irgendwann auf das Fernsehprogramm zu sprechen. Da erwähnte er, dass er neulich zufällig auf eine Sendung gestossen sei, bei der man nackte Menschen begutachten würde. Mir fiel "Adam und Eva" ein, aber er meinte eine andere Sendung, nämlich "Naked Attraction".

"Dating hautnah" und "Doku Soap" verspricht die Programmvorschau - aha. Dank Replay-Funktion haben wir in zwei Folgen rein geschaut. Ich glaube, Realsatire wäre die bessere Beschreibung für diesen Unsinn. Hier geht es um nichts Anderes als eine Fleischbeschau und einen Grund, um Genitalien in Grossaufnahme im TV zeigen zu können.

Wer es nicht kennt: Eine Frau oder ein Mann darf sich aus sechs Personen eine aussuchen, mit der er dann ein Date hat. Das "Besondere"dabei ist, dass diese Personen komplett nackt sind, in farbigen, undurchsichtigen Boxen stehen, und diese Boxen sich von unten nach oben öffnen. In der ersten Runde sieht man also nur Beine und die Genitalien. Der "Kandidat" schaut sich die "Dinger" an und gibt seine Kommentare ab. Das allein ist schon so dämlich, dass man ständig lachen muss. Im zweiten Schritt sieht man dann die Brust bzw. Brüste. Dann die Gesichter und im letzten Teil dürfen die verbliebenen Personen (eine scheidet immer aus) sogar noch etwas sagen! Bevor sich der Kandidat sein Date aussucht, muss der sich schliesslich auch noch nackig machen. Und so sind am Schluss alle nackt, bis auf die Moderatorin.

Na, habe ich Euer Interesse geweckt? Die Fleischbeschau läuft derzeit immer montags am späten Abend. Wer sich also mal fremdschämen oder seine Genitalien mit denen anderer Menschen in Grossaufnahme vergleichen möchte - viel Vergnügen. :-)

Ach ja - in der letzten Sendung vom vergangenen Montag war ein Mann dabei mit FÜNF grossen Ringen am Penis, davon zwei direkt an der Eichel. Das tat mir schon beim Hinschauen weh. Du meine Güte, was sich manche Menschen so antun ...

Freitag, 30. November 2018

Wer kann dazu schon "nein" sagen

Als meine Allergie besser wurde und wir Henry zu uns holten, galt als strikte Regel, dass das Schlafzimmer tabu ist, damit ich zumindest einen Rückzugsort im Haus habe, an dem ich mich "erholen" kann.

Irgendwann haben wir die Regel aufgegeben, da meine Symptome immer weniger wurden und wir es nicht mehr ertragen haben, dass der arme Kater in der Nacht nicht bei uns sein konnte. Fortan schlief er eigentlich jede Nacht in unserem Zimmer.

Das änderte sich dann, nachdem er raus durfte, genau wie sein Biorhythmus. Er wurde nun nachtaktiv und irgendwann kam er in der Nacht gar nicht mehr zu uns.

Seit nun Bernie bei uns eingezogen ist, haben wir einen neuen Schlafgast im Bett. Fast jede Nacht verbringt er bei uns, manchmal unauffällig am Fussende, manchmal auch eher präsent ... Aber kann man bei diesem Anblick das arme Tier verjagen?

Irgendwie sind ja alle Tiere (und auch Menschen) sehr niedlich, wenn sie schlafen. Henry und auch die weiteren "Gäste" sind da keine Ausnahme ...





Schönes Wochenende!


Montag, 26. November 2018

Kein Bier vor Vier

... aber vielleicht einen Glühwein morgens um 5:45 Uhr? Ich gebe zu, das ist etwas abgefahren, aber hier in Bern gehört das an diesem Tag dazu. Heute ist nämlich Ziebelemärit in der Stadt.

Traditionell ist die gesamte Innenstadt seit den frühen Morgenstunden voller Stände, an denen man Zwiebelzöpfe kaufen kann. Natürlich nicht nur die, sondern auch den üblichen "Kram", den man überall auf Märkten findet. Und eben auch jede Menge Glühwein, Kaffee mit Grappa, Bier ... Und Knoblibrot.

Mein Kollege hatte mich letzte Woche gefragt, ob wir nicht zusammen hingehen wollen - vor der Arbeit. Also bin ich am Morgen um 4:50 Uhr - wie in alten Berliner Zeiten - aus dem Haus. Um diese Zeit schläft die Schweiz eigentlich noch, das erste Auto ist mir erst nach zehn Minuten begegnet. Auch in der Stadt selbst war es noch leer, bis ich zum Beginn der Markt-Zone kam. Plötzlich war die Strasse voller Menschen - morgens um halb sechs!

Wir haben uns ein wenig umgesehen, hatten Glück, nicht mit Konfetti beworfen zu werden, was an diesem Tag weit verbreitet ist, dann zuerst ein Brot gegessen, um eine gewisse Grundlage zu schaffen, und anschliessend tatsächlich einen Glühwein getrunken. Danach erinnere ich mich an nichts mehr ...

Nein, Quatsch. Wir sind noch eine Weile durch die Gässchen gelaufen und waren schliesslich um halb sieben im Büro. Da der Markt am heutigen Tag eine grosse Tradition hat, schenkt uns das Spital sogar zwei Stunden dafür. Leider ist das natürlich im Dienstleistungsbereich schwierig, denn wir können nicht einfach alle gehen. So werde ich also einige Überstunden machen und hoffen, dass ich fit bleibe bis zum Feierabend. :-)

Und so sah das dann aus, direkt vor dem Bundeshaus:

Samstag, 17. November 2018

Was Putziges zum Wochenende

Rein zufällig haben wir eine ganz witzige Szene entdeckt, die sich Freitagmorgen bei uns vor der Gartentür abgespielt hat. Das ist kein Fake, sondern wirklich echt. Man achte auf den Baum ...

Schönes Wochenende!


Samstag, 3. November 2018

Die zweite Urlaubswoche

Nach einer Woche Fort Lauderdale in einem wirklich sehr angenehmen Hotel fiel uns die Weiterreise fast ein wenig schwer. Wir machten und mit dem Auto auf die gut vierstündige Reise nach Key West, vorbei an Miami, entlang der vielen kleinen Keys und langen Brücken übers offene Meer. Beim letzten Mal spielte das Radio "Kokomo" von den Beach Boys, was mir seit dem als Inbegriff des Florida-Urlaubs regelmäßig Gänsehaut bereitet, wenn ich es höre. Und wir mussten auch diesmal nicht lange warten, bis es im Radio (mit voller Lautstärke) lief.

Leider waren wir vom Hotel in Key West diesmal nicht ganz so begeistert. Wir hatten zwar das selbe Zimmer, aber im Resort gab es eine größere Gruppe von Leuten aus New York, die dort wohl mal richtig feiern und die Sau rauslassen wollten. So saßen oder standen sie meist ab Mittag im Wasser am Pool, Wein oder Bier in der Hand und zum Teil noch Zigarette oder Zigarre. Mit der Zeit zeigte auch der Alkohol in der Hitze Wirkung und sie wurden immer lauter. Das war nervig.

Aber ansonsten haben wir auch die zweite Woche sehr genossen. Ziemlich schräg dabei war das dortige Fantasy-Fest, das seit mehreren Jahren in Key West im Oktober stattfindet. Wir konnten uns wenig darunter vorstellen und interessierten uns zunächst kaum dafür. Bis wir dann an einem Nachmittag zufällig eine "Parade" von Fahrrädern sahen, die durch die Straßen fuhren. Das sah dann zum Beispiel so aus wie hier links im Bild.

Beim Fantasy-Fest geht es in erster Linie darum, sich zu verkleiden. Neun Tage lang, auch am Tage, wen man denn will. Nun ist es in Florida immer und überall heiß. Dementsprechend knapp fallen viele der Verkleidungen aus. Erscheinen die Amis in der Regel prüde, erlebt man hier das absolute Gegenteil. Alles schräg, verrückt, wie in einer Art riesiger Loveparade. Wir sahen die Fahrerinnen aus dem Bild dann später am Abend auch wieder, dort wo nachts das Leben tobt, man sich trifft, bestaunt, etwas trinkt, tanzt und feiert. Und möglichst auffällig ist. Und sei es durch Körperbemalung ...



Ich könnte eine lange Serie an nackten Brüsten und fast nackten Genitalien hier hochladen, aber das wollt Ihr sicher nicht sehen. ;-)

Stattdessen noch ein paar Impressionen vom Schmetterlingsmuseum. Ein wunderschöner kleiner Ort voll von bunten Faltern, Vögeln und auch zwei Flamingos. Sehr liebevoll eingerichtet und beeindruckend. Der Schmetterling ist übrigens der gleiche, von außen und von innen ...



Wie gesagt - das Wetter in Key West ist fast immer ein Traum. Manchmal aber dann auch kurz und überraschend ein Albtraum. Auf dem Rückweg vom Fest wurden wir eines Abends auch überrascht. Das Tolle ist, dass so ein tropischer Regen heftig ist, aber meist nur Minuten anhält und dabei so warm ist, dass man sich nicht zwingend unterstellen muss, falls es einem nichts ausmacht, mit nassen Klamotten durch die Stadt zu laufen:



Nach einer knappen Woche dort hieß es auch hier, Abschied zu nehmen. Es ist hier allerdings sehr angenehm, dass der Flughafen in Key West winzig ist und man kaum Menschen trifft. Eine entspanntere Abreise habe ich bisher nur in Bern erlebt. Nur fehlte da diese traumhafte Aussicht auf das Meer:



Im letzten Teil dann noch ein paar Bilder von Washington, D. C.

Montag, 1. Oktober 2018

Schmatzende Gäste

Über eine Woche war ich nun zu Hause, und so ganz ist die Erkältung noch immer nicht auskuriert. Aber es bleiben nur noch acht Arbeitstage bis zum Urlaub, und Einiges muss ich noch auf den Weg bringen. Daher ist eine längere Auszeit nicht möglich, und ansteckend sollte ich inzwischen auch nicht mehr sein.

Aber während der Zeit zu Hause habe ich spannende Dinge erlebt. Vor einigen Tagen haben wir endlich unsere Außenkamera installiert. Sie soll mögliche Eindringlinge abschrecken, aber natürlich auch zeigen, was da so alles passiert hinter unserem Haus, vor allem nachts. Und gleich am Samstag haben wir ein tolles Spektakel miterlebt.

Weil wir die Hoffung hatten, dass es bei uns Igel gibt, hat Rosalie am Abend ein Schälchen mit Futter hinaus gestellt. Nun ja, es war Katzenfutter, und so dauerte es nicht lange, bis eine der vielen Katzen draußen das Buffet entdeckt hatte. Aber sie war nicht die Einige, die Interesse hatte, wie man hier auf dem Bild sieht:


Wir sind dann hinaus gegangen und die Katze hat das Weite gesucht. Dem Igel war unsere Nähe aber völlig wurscht. Er hat sich nicht beirren lassen und weiter an seiner Mahlzeit geschleckt. Und so konnte ich ein tolles Video von ihm machen:


Ist das nicht putzig, wie er da mampft und schmatzt? Als auch wirklich der letzte Bissen verschlungen war, drehte er sich um und watschelte zurück ins Dickicht. Er ist ein Riesenkerl, so einen großen Igel habe ich noch nie gesehen. Jetzt sind wir schon gespannt, ob wir den Braunbrustigel auch weiterhin abends auf seinen Spaziergängen beobachten können und überlegen uns schon, ihm ein Häuschen zum Überwintern zu schenken. :-)

Mittwoch, 8. August 2018

Die lieben Kollegen (38) - Chef oder nicht Chef?

Oft verraten sogenannte Freudsche Versprecher mehr als lange Reden oder Mails ...

Einmal im Monat findet bei uns ein grosses Teammeeting statt, an dem alle Bereiche teilnehmen. Der Chef-Chef hat die Leitung und führt durch die Agenda. Diesmal wurde unter anderem eine neue HR-Kollegin vorgestellt und anschliessend wurden wir gebeten, uns alle kurz vorzustellen, damit die Mitarbeiterin zumindest mal Gesichter und Namen gesehen und gehört hat.

Mittendrin in der Runde sass mein Chef. Als er an der Reihe war, stellte er sich vor mit den Worten:" Ja, mein Name ist .... Ich bin hier der IT-Leiter, eigentlich."

Ich glaube, ausser mir hat es niemand so richtig wahr genommen, aber ich hätte fast los gelacht und spontan gefragt: " Und uneigentlich?" Aber letztlich trifft es genau den Kern: Er möchte so gern Chef sein, hat aber weder das Format noch die Sozialkompetenz. Er ist ein grosser Junge und wäre als Teamplayer sicherlich besser aufgehoben. Seine Art und Weise, in anderer Runde über seinen Chef herzuziehen, um dann in dessen Gegenwart wie ein Schuljunge seinen Text aufzusagen, kann ich nicht ernst nehmen. Und über das Thema "Führung" habe ich mich ja schon oft genug geäussert.

Immerhin hat mir mein "eigentlicher Chef" die vielen freien Tage genehmigt, die in den nächsten Wochen und Monaten anstehen, und mehr muss er in der Regel für mich auch nicht tun. Das Problem mit den Arbeitszeiten der Team-Kollegen habe ich für ihn gelöst, das zumindest funktioniert jetzt für den Moment. Ich bin stolz auf mich. :-)


Dienstag, 5. Juni 2018

"Fast" wie zu Hause

Am Wochenende waren wir essen und wurden im Restaurant von einer Frau um die dreissig bedient. Ich bemerkte, dass die Dame hochdeutsch sprach, aber Rosalie fragte mich irgendwann, ob sie eben ein "jut" gehört haben könnte. Möglicherweise war es mir entgangen, denn dieser Dialekt ist mir einfach zu vertraut, wenn auch nicht unbedingt mitten in Bern.

Ich hörte aber danach etwas genauer hin und fand einige verräterische Wörter wie "wat" oder "did" in den Sätzen. Also fragte ich sie irgendwann, als sie wieder an unseren Tisch kam, aus welcher Ecke rund um Berlin sie denn käme. Sie war überrascht von der Frage und entgegnete, dass sie in Potsdam geboren und in Berlin aufgewachsen sei. Sie wäre jetzt seit sechs Jahren in Bern und wolle auf keinen Fall zurück. Ich outete mich dann auch als Berliner. Wir sprachen nur noch kurz, weil der Laden brechend voll war.

Die Deutschen haben sich also nicht nur im Gesundheitswesen breit gemacht, sie sind überall in der Schweiz. :-) Berliner habe ich darunter allerdings bisher noch sehr selten entdeckt. Deshalb war es lustig, für einen Augenblick mal ungeniert und deftig Dialekt zu sprechen.

Ansonsten belasse ich es dann doch eher beim Hochdeutsch, auch wenn im normalen Gespräch die "üblichen Verdächtigen" der Berliner Sprache nicht zu überhören sind. Mein Kollege amüsiert sich dann immer darüber und versucht, mich nach zu machen, was wohl genauso lustig klingt wie mein Versuch, Berndeutsch zu sprechen. :-)

Montag, 28. Mai 2018

Knochentrocken

Das vergangene Wochenende war gut, ruhig, mit etwas Abwechslung (inklusive Bratwurst und Bier). Ein wenig Regen war eigentlich auch vorhergesagt worden, aber wir haben in der Vergangenheit schon öfter festgestellt, dass der Regen um unser Dorf meist einen grossen Bogen macht.

In letzter Zeit hat es nur einmal so stark und etwas länger geregnet, dass der Boden tatsächlich mal profitieren konnte. Ansonsten ist er schon fast das ganze Jahr über so hart, dass man mit Gartenwerkzeug kaum 5 cm tief eindringen kann. Ich hatte versucht, ein paar LED-Lampen im Garten mit einem Plastik-Spiess aufzustellen, aber das kann man vergessen. Eher brechen sie ab, als dass sie sich im Boden verankern lassen.

Heisst für uns: giessen, giessen, giessen. Nun sind wir Beide nicht so wirklich gut darin, immer daran zu denken. Das führt dann schon mal zu der einen oder anderen trostlosen Ansicht von Pflanzen, die sich noch in Töpfen befinden.

Wir haben in der Küche einen Wochenkalender mit lustigen Sprüchen. Und zum Thema passend steht da für diese Woche:

Die Blume ist nicht vertrocknet - die wächst knusprig!

Freitag, 25. Mai 2018

Nachtrag

Tja, Katzen haben eben doch den siebten Sinn. Kaum "beschwert" man sich über mangelndes Kuschelverhalten, tun sie prompt das Gegenteil. Als ich Mittwoch heim kam, folgte erst unser momentanes Ritual - der gemeinsame Weg zum Teich, um die Fische zu füttern.

Wieder im Haus, schlich Henry immer weiter um meine Beine. Sein wortloser Wunsch kam bei mir an: Ich will jetzt kuscheln. Also setzte ich mich aufs Sofa, und ohne zu zögern kam der Herr in Schwarz hinterher und machte es sich eine ganze Stunde lang auf meinem Schoss gemütlich. Das sah dann so aus:



Wirkt ziemlich entspannt, oder? :-)

Schönes Wochenende!

Mittwoch, 2. Mai 2018

Kult

Schon wieder ein Jahr um, und wer erinnert sich noch an den Gewinner 2017? Egal, nächste Woche ist es wieder soweit - ESC! Daumen drücken für Deutschland und die Schweiz (in der Hoffnung, dass sie es endlich mal wieder ins Finale schaffen - also bitte für die Schweiz im HF voten!).

Aber das wollte ich eigentlich gar nicht schreiben. Es ist viel "schlimmer". Als ich letzten Freitag bei meinem Vater war, lief dort der Sender "Radio Paloma". Hier wird 100% deutscher Schlager gespielt, quer durch alle Jahrzehnte. Bei den aktuellen Songs habe ich wenig Ahnung, zumal Helene, Andrea, Beatrice und Co für mich alle ähnlich klingen, aber die Lieder aus "meiner" Zeit erkannte ich wie ein menschliches Shazam nach wenigen Sekunden, manchmal im Wettstreit mit meiner Stiefmutter, der ich solche Talente gar nicht zugetraut hatte.

Als ich wieder zu Hause war, schaute ich zum Spass, ob der Sender in der Schweiz auch verfügbar wäre, und fand sogar noch eine "bessere" Variante: Paloma Kultschlager. Hier laufen nur und ohne Pause die Ohrwürmer aus den 60er, 70er und 80er Jahren. Klar, vieles wiederholt sich mit der Zeit und irgendwann wird es langweilig werden, aber jetzt es ist lustig und läuft nun momentan allabendlich in der Küche oder bei mir im Auto. Vorteil hier: Ich kann mitgrölen, ohne dass mich jemand hört, und die meisten Texte habe ich noch perfekt im Kopf.

Wir lesen bei enigen der damaligen Stars deren Vita. Nicht wenige sind leider schon verstorben, aber es scheint erstaunlich, wie viele der Herren, die in ihren Songs stets über Frauen sangen, seinerzeit schwul waren und sich früher oder später auch outeten. War das ein Phänomen dieser Zeit oder ist das noch heute so?

Donnerstag, 19. April 2018

Wenigstens die Engländer!

Wenn meine Arbeit hier im Büro schon nicht gewürdigt wird, dann zumindest im Ausland. :)

Wie ich hier schon mal berichtet habe, besitzen wir seit Anfang des Jahres ein Türchen für unseren "Herrn in Schwarz". Ein cooles Gadget, wenn es denn funktioniert.

Nun ist nicht jeder unbedingt technikaffin und weiss mit dem Teil umzugehen bzw. es zu programmieren. Wie heutzutage üblich, gibt es auch dafür Foren und Communities. Weil neulich unser Gerät nicht mitspielen wollte, habe ich eben diese Community aufgerufen. Und weil es dort ein paar unbeantwortete Fragen in deutscher und englischer Sprache gab, begann ich, darauf zu antworten. Leider sieht man nicht, woher die Anfragen kommen, es wäre noch spannend zu sehen, von wo auf der Welt die User schreiben.

Daraus entstand der eine oder andere nette Dialog mit verschiedenen Nutzern einerseits und dem Support in England andererseits. Wie überall sind die Fragen aber letztlich immer ähnlich und meist einfach zu beantworten. Viele sind nur zu bequem, um in den Beiträgen die Suchfunktion zu nutzen. Und so kamen bei mir bereits über 50 solcher Antworten zusammen.

Gestern nun wurde ich benachrichtigt, dass ich jetzt vom Support zum "Experten" in der Community ernannt wurde. Die Engländer haben meine Qualitäten offenbar durchaus erkannt. Also - wenn das alles im Spital den Bach runter gehen sollte, bleibt mir immer noch eine Beratertätigkeit als Katzentür-Crack. Gut, bisher bekomme ich nichts dafür, aber man kann ja mal mit den Leuten auf der Insel reden. So ein paar Pfund für einen Support-Job in Switzerland können die doch sicher locker machen. :))

Dienstag, 3. April 2018

Küchen-TV

Wenn man ein paar Tage frei hat, kann man endlich mal Dinge entdecken, die sonst oft zu kurz kommen oder die man einfach verpasst.

Dazu gehört auch der überaus putzige Ausblick aus dem Küchenfenster. Wir schauen dort auf einen kleinen Hang mit Wiese, und der dient hin und wieder für den ansässigen Schäfer und seine Tiere als Weide. Gerade jetzt sind die Osterlämmer da und es ist wieder eine Freude, den kleinen Lämmchen zuzuschauen. Eine Herde aus etwa dreißig weißen und schwarzen Mini-Schafen rennt und springt voller Lebensfreude immer von ganz links nach ganz rechts, verharrt einen Moment, um dann den Weg auf die andere Seite der Wiese im Affenzahn mit Bocksprüngen und wehenden Schwänzchen anzutreten.

Da braucht man keinen anderen Fernseher. Dort einfach am Fenster zu stehen und zuzusehen ist die reinste Freude. Natur pur zum Schmunzeln und Mitfreuen über diese tollpatschigen, lebenslustigen und sicher glücklichen jungen Schafe.

Mittwoch, 10. Januar 2018

Die Sache mit dem Esszett

Ist schon mal jemandem aufgefallen, dass ich einige Texte mit und einige ohne das Esszett schreibe (natürlich nur an den Stellen, wo es hingehört!)? Das liegt daran, dass ich mit unterschiedlichen Geräten hantiere. Auf den schweizerischen Tastaturen ist das Esszett nicht vorhanden, da muss ich dann leider darauf verzichten. Aber wann immer es möglich ist, nutze ich dieses "besondere" Zeichen gern.

Für Rosalie ist es auf Blogs und bei anderen Texten immer ein gutes Indiz dafür, ob der Ursprung der Zeilen in der Schweiz liegt. Für mich war es zu Anfang durchaus verwirrend, wenn zum Beispiel von "Bussen" geschrieben wurde, die man zu zahlen hat. Zahlt man denn in der Schweiz mit Verkehrsmitteln? Nein, natürlich nicht ...

Das Ausrufezeichen, das Plus oder das @ befinden sich auf Schweizer Tastaturen darüber hinaus ganz woanders. Sehr verwirrend. Da hat man schon Mühe mit der Mundart, und dann findet man nicht einmal die Zeichen und Buchstaben auf der Tastatur! :)

Aber wie fast immer im Leben gewöhnt man sich an Vieles, so eben auch an die liebenswerten Besonderheiten im Land von (Achtung Klischee!) Heidi, Fondue und Schokolade. Und irgendwann möchte man sie dann gar nicht mehr missen.

Missen würde ich dagegen gern meine Rückenschmerzen. Leider lässt sich das Cortison sehr viel Zeit mit der Entfaltung seiner Wirkung ...