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Montag, 2. Juli 2018

Wenn einer eine Reise ...

.... bucht ... Das Gute, wenn man seine Reise individuell online bucht: Man kann alles selbst erledigen. Das Schlechte, wenn man seine Reise individuell online bucht: Mann muss alles selbst erledigen.

Wir haben Hotels und Flüge für den Urlaub im Oktober in Florida bereits im Februar gebucht - was man hat, hat man. Das hat auch alles super geklappt, alle Flüge wurden bestätigt und die Hotels haben uns ihre Reservierungen geschickt.

Bereits Ende April und erneut Samstagmorgen erhielt ich ein Mail von der Airline. Beim letzten Mal änderte sich eine Ablfugzeit um zehn Minuten, also nichts Schlimmes. Diesmal stand im Mail, es gebe wichtige Infos, ich möge doch bitte Kontakt aufnehmen. Im Mail war ein Link für weitere Informationen enthalten. Über diesen Link landete ich auf der Website der Airline, wo in Rot die Änderungen markiert waren: Bei zwei Flügen wurde der Abflug jeweils um fünf Minuten vorverlegt. Das war alles. Man solle dem zustimmen, dann würde die Buchung angepasst.

Das habe ich gemacht und eigentlich war die Sache damit erledigt. Stutzig wurde ich, als auf der Flugübersicht statt vier nur noch drei Flüge zu sehen waren. Der Anschlussflug war verschwunden. Das war mir nicht geheuer, also rief ich gleich am Samstag an.

Der Mann am Telefon rief meine Buchung auf und meinte, ja das stimme, denn die Flugzeit des Fluges wäre um fünf Stunden nach hinten verschoben worden, und damit käme der Flug ja nicht mehr in Frage. Ach was - und niemand sagt mir das? Wäre ja lustig geworden, wenn ich am Flughafen stehe und man mir sagt, dass der Flug erst in fünf Stunden geht. Der gute Mann meinte dann, er könne mir anbieten, von Orlando zunächst nach NY zu fliegen, und von dort weiter (also zurück) nach Washington. Ich wäre dann 21:10 Uhr dort. Oder ich solle doch von einem anderen Flughafen abfliegen!  Klar, kein Problem, von Key West aus gibt es auch wahnsinnig viele Flughäfen in der Nähe.

Und eine andere Option gäbe es nicht? Nein, meinte der Mann am Telefon, er würde nichts sehen. Das wollte ich selbst prüfen, zumal es mir egal war, wo ich umsteige, aber ich wollte nicht in der Nacht in Washington landen. Also machte ich mich fix auf der Website selber schlau und fand tatsächlich eine andere Verbindung über Tampa statt Orlando, die zeitlich deutlich besser passte und fast mit der eigentlichen Buchung übereinstimmte. Ob er uns denn nicht dafür umbuchen könne? Doch, doch, das sei gar kein Problem ...

Nach weiteren fünf Minuten war das Umbuchen erledigt. Nun haben wir wieder einen vollständigen Flugplan für unsere Reise. Wie gut, dass mir die Flugübersicht suspekt vorkam. Und gut, wenn man immer mal nachfragt, anstatt sich darauf zu verlassen, dass schon alles gut kommt.

Freitag, 29. Juni 2018

Wegwerfgesellschaft

Oft bestritten, immer wieder ein Thema: geplante Obsoleszenz. In unserem Haus gibt es gerade diverse Geräte, die Anzeichen dafür haben, bald das Zeitliche zu segnen. Das Verrückte dabei ist, dass sie alle etwa gleich alt sind.

So gibt es zwei Tablets, die jetzt rund vier Jahre alt sind und plötzlich fast zeitgleich begonnen haben, täglich abzustürzen und neu zu starten. Unser DAB-Radio spielt zwar noch Musik, aber das Display fällt immer wieder aus. Der Fernseher, selten benutzt, schaltet sich plötzlich selbst im Standby mal aus und wieder an oder startet nicht, wenn man ihn per Fernbedienung einschalten möchte.

Alle Geräte haben selbstverständlich keine Garantie mehr, und alle Geräte sind es längst nicht wert, noch repariert zu werden, weil das vor allem hier in der Schweiz viel teurer wäre, als ein neues Gerät zu kaufen.

Was bleibt also - ab in den Schrott?! Ist das wirklich alles Zufall, oder steckt vielleicht doch mehr dahinter? Mythos oder Realität?

Mittwoch, 30. Mai 2018

Technisches Problem

In der Regel bin ich immer schnell dabei, auf Eure Kommentare zu antworten. Seit letztem Freitag funktioniert leider die Benachrichtigung bei neuen Kommentaren nicht mehr. Daher kann ich entweder nur den Workaround nutzen und den Haken unten am Kommentarfeld setzen, um mich selbst bei neuen Kommentaren benachrichtigen zu lassen, oder mehr oder weniger häufig ins Backend schauen und prüfen, ob es Kommentare zu beantworten gibt.

Ich bin aber nicht allein mit dem Problem, wie dieser Thread zeigt. Daher hoffe ich, dass das Problem bald gelöst ist.

Ausserdem stelle ich momentan leider fest, dass sie Spam-Kommentare häufen. Sollte sich dieses Problem akzentuieren, werde ich irgendwann nicht umhin kommen und anonyme Kommentare verbieten müssen. Momentan lösche ich die Spam-Nachrichten manuell und schaue, wie es sich entwickelt.

Freitag, 4. Mai 2018

Alt gegen neu

So wirklich nötig wäre es nicht gewesen, aber nun hab ich es trotzdem getan: Mein Handy Samsung S7 Edge ist durch ein S9 ersetzt.

Das Einzige, was mich beim Edge wirklich genervt hat, waren die Fehlklicks, die man mit dem Handballen durch die stark gerundeten Ecken immer mal wieder ausgelöst hat. Ansonsten war ich mit dem Gerät sehr zufrieden und hätte nicht unbedingt ein neues gebraucht.

Nun waren aber die zwei Jahre rum, und mein Provider möchte natürlich gern, dass man Kunde bleibt. Und so lockt er mit "Geschenken". So ganz geschenkt wäre das neue Handy eigentlich nicht, aber im Augenblick gibt es eine Aktion, bei der man sein altes Handy quasi eintauschen kann. Eine gute Sache, wie ich finde, denn in meinem Schrank stapelt sich schon genug Schrott. Und mit diesem Tausch wird das neue Gerät kostenlos.

Gestern ist es angekommen und schon in Betrieb. Dank smarter Techniken ist der Umstieg heutzutage fast ein Kinderspiel. Ein paar wenige Nacharbeiten, Kennwörter und Einstellungen, und schon merkt man keinen Unterschied mehr. :) Doch: Die Kanten sind nicht ganz so rund, und damit liegt es sicherer in der Hand und man löst nicht so schnell falsche Funktionen aus.

Winziger Haken: Das Gerät besitzt einen USB-C-Anschluss, damit sind alle bisherigen Kabel mit Micro USB nutzlos. Also braucht man neue Kabel oder Adapter. Jeweils eines liegt zumindest bei. Aber dafür muss man nicht mehr fummeln, um den Stecker richtig herum einstecken zu können. Das ist doch auch Fortschritt. :)

Ach ja, Fortschritt: Ich brauche mein Telefon jetzt nur noch freundlich anzustarren, um es zu entsperren. Ganz praktisch, zumal der Fingerabdruckscanner ja inzwischen auf der Rückseite ist, was ich nicht gut finde. Man braucht ihn aber durch die neue Gesichtserkennung nur noch selten.

Erstaunlich ist, wie man sich an die neuen Grössen der Handys gewöhnt hat. Gaaanz früher fand ich alle Telefone mit Display jenseits der 4,5 Zoll riesig. Das S9 hat 5,8 Zoll, und das stört mich jetzt gar nicht mehr. Allerdings ist das Handy insgesamt nicht mehr so stark gewachsen, das grössere Display ergibt sich vor allem durch die schmalen Ränder.

Nun denn, ich hab also was für Samsungs Verkaufszahlen getan, ein Must Have ist das neue Gerät sicherlich nicht.