Posts mit dem Label Romantisches werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Romantisches werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 23. Oktober 2017

Wie ist das mit der Liebe?

Neulich wurde ich gefragt, wie das denn sei mit der Liebe und vor allem, wie man sie frisch halten könne?

Ein Patentrezept gibt es da natürlich nicht. Wenn dem so wäre, würde wohl keine Beziehung mehr auseinander gehen. ;) Ich bin der Meinung, dass es viel Glück braucht, um in jungen Jahren schon einen Menschen zu finden, mit dem man dann wirklich das ganze Leben verbingen kann. Das hat einerseits mit der persönlichen Weiterentwicklung zu tun, andererseits aber auch mit fehlender Erfahrung bei der Partnerwahl und dem Führen einer Beziehung in so junge Jahren.

Wer macht sich schon mit 20 viele Gedanken über seine (vielleicht erste ernsthafte) Beziehung? Man ist voller Begeisterung, geniesst die tollen Gefühle und stürzt sich womöglich (viel zu schnell) in eine Ehe. Dabei dauert es Jahre oder Jahrzehnte, bis man wirklich ein Gespür dafür entwickelt hat, was eine Beziehung ausmacht und wie man sie pflegen kann, ohne dass der Partner oder man selbst in irgend einer Form Schaden nimmt.

Achtsamkeit, Treue, Ehrlichkeit, Kommunikation ... alles schöne Begriffe, die man aber mit Leben füllen muss. Dazu gehört meiner Meinung nach eine gewisse Reife. Und bis man die hat, kann es mit der ersten oder zweiten Beziehung schon zu Ende sein.

So war das jedenfalls bei mir. Meine Ehe ging zu Bruch, weil es an allem fehlte. Dazu kam, dass ich mich erdrückt fühlte und nicht in der Lage war, mich zu wehren und Grenzen aufzuzeigen. Und so war nach zehn Jahren die einzige Konsequenz, die Reissleine zu ziehen.

Seitdem habe ich viel gelernt. Das heisst natürlich nicht, dass ich jetzt keine Fehler mehr mache, aber ich schätze den Wert (m)einer Beziehung viel mehr und die oben genannte Achtsamkeit, sowohl Rosalie als auch mir selbst gegenüber ist mir sehr wichtig. Es ist ein Geben und Nehmen, und die eigene Persönlichkeit kommt dabei nicht zu kurz und muss daher nicht verkümmern. Es bringt auch nichts, mit 50 noch jemanden verändern zu wollen. Also ist es gut, über kleine Ecken und Kanten grosszügig hinweg zu sehen, solange sie das eigene Wohlbefinden nicht massiv stören.

Und es müssen auch nicht immer die grossen Gesten sein - die kleinen Rituale und spontanen Aufmerksamkeiten können mindestens genauso wertvoll sein. Während unserer langen Zeit der Fernbeziehung schrieb ich meiner Liebsten jeden Morgen von Berlin aus eine lange Nachricht, die sie dann als Erstes lesen konnte, wenn sie erwachte. Es war für mich der "Ersatz" für einen Guten-Morgen-Kuss und ein Zeichen, dass ich an sie denke. Und damals begann auch schon unser Ritual, dass ich an den gemeinsamen Tagen jeden Morgen den ersten Kaffee samt Mon Chéri ans Bett brachte. Das hält bis heute an. :)

Männer, so sagt man, reden ja nicht gern und viel, erst recht nicht über Gefühle. Vielleicht bin ich da ein wenig anders gestrickt, oder vielleicht muss man sich auch einfach nur mal überwinden, um festzustellen, wie schön das eigentlich ist. Warum nicht seiner Frau sagen, wie toll sie aussieht, wenn sie aus dem Bad kommt, ihr einen leidenschaftlichen Kuss geben, auch wenn die Nudeln vielleicht gerade überkochen, oder in der Geburtstagskarte etwas mehr als "Herzlichen Glückwunsch" schreiben?

Es gibt leider keine Garantie dafür, ob es der oder die Richtige ist. Und ich würde nie meine Hand für eine Ehe bis ans Ende meiner Tage ins Feuer legen. Aber ich glaube, dass man im Laufe der Zeit schon seine "Antennen" justiert hat und die Chancen auf eine dauerhaft erfüllte Beziehung steigen. Bei Rosalie und mir ist das so. Bei uns ging es ziemlich schnell damals vom ersten Kontakt bis zum ersten Treffen - trotz der grossen Distanz. Und selbst die kleine Unterbrechung, weil mein Schatz selbst überrascht war von der "Wucht" und dachte, dass sie dafür noch gar nicht bereit sei, konnte uns am Ende nicht trennen.

Und nun geniessen wir das Leben zusammen und es scheint, als hätten wir alles richtig gemacht. :)

Montag, 10. Juli 2017

Erste Eindrücke

Die erste unserer drei Reisen liegt hinter uns, und sie war wirklich schön, interessant und auch erholsam (sieht man mal von der Hitze mit 35 °C ab). Wir waren in Frankreich und haben ein paar wunderschöne Gärten besichtigt, die sogar im Dunkeln noch sehenswert waren.

Bemerkenswert fand ich aber auch die Aussage einer Mitreisenden, die Rosalie schon seit einigen Jahren, aus der Zeit mit ihrem künftigen Ex-Mann, kennt und meinte, man würde es ihr ansehen, wie gut es ihr jetzt gehe und dass sie eine ganz andere Ausstrahlung habe als früher.

Was für ein schönes Kompliment und Bestätigung, dass es uns wirklich gut geht!






Nun freuen wir uns auf Berlin!

Dienstag, 16. Mai 2017

Impressionen vom Wochenende

Am Sonntag war bekanntlich Muttertag. Also haben wir Rosalies Mama abgeholt zu einem kleinen Ausflug ganz in der Nähe. Und so, wie ich jeden Morgen aufs Neue fasziniert bin von der beeindruckenden Kulisse, war ich auch diesmal wieder sehr beeindruckt von den grünen Hängen, süssen Dörfern mit den alten Bauernhäusern und Kirchen, und natürlich von den riesigen, schneebedeckten Bergen. Es ist für mich immer noch wie ein Wunder, dass ich diese wundervollen Bilder nun jeden Tag bestaunen und geniessen kann. Ein paar davon möchte ich Euch nicht vorenthalten ...





Montag, 13. März 2017

Frisches Grün

Endlich - aufatmen, geniessen, Sonne tanken. Der Frühling ist da, und ich hoffe, er lässt sich nun nicht mehr vertreiben. Zwar mussten wir am Samstag noch ein wenig das Haus auf Vordermann bringen, aber gestern konnten wir dann auch ein bisschen Frühlingsluft schnuppern und die Terrasse vom Winter zurück erobern - nicht ohne ein Glas Wein, versteht sich.

Das sind dann die Momente, in denen man trotz zeitweiliger Zweifel, ob man das mit Haus und Garten wirklich alles richtig gemacht hat, das Fleckchen Erde geniessen kann, die Ruhe, die Natur, einfach alles. Nicht zu vergessen das erste frische Grün, das hier auf den Bildern in der Abendsonne leuchtet. Wenn man nach einem anstrengenden Tag hierher zurück nach Hause kommt, kann man sich ein wenig erden und einfach sein, den Fischen zuschauen oder einfach die Augen schliessen und dem Rauschen des Wassers lauschen ...

Montag, 20. Februar 2017

Von Kinnbacken und Schokoladenkuchen

Am vergangenen Freitag war es soweit: Wir haben anlässlich unseres Jahrestages den Gutschein für das feine Restaurant in unserer Nähe eingelöst. Da der Platz dort begrenzt und beliebt ist, hatten wir rechtzeitig reserviert, um nicht vergebens vor der Tür zu stehen.

Es war unser erster Besuch in diesem Restaurant, bisher kannten wir es nur von außen. Als wir ankamen, waren fast alle Plätze noch leer. Wir erhielten einen schönen, gemütlichen Tisch am Fenster. Die Kerzen brannten schon, gedämpftes Licht, schöne, gemütliche, aber nicht überladene Atmosphäre erwartete uns.


Wie in solch feinen Häsuern üblich, war die Karte recht übersichtlich, dafür konnte man zwischen Gerichten wählen, die man sonst auf "gewöhnlichen" Speisekarten nicht findet. Während wir zum Aperitif ein Glas Weißwein und einen kleinen Gruß aus der Küche in Form von Kaninchenpastete auf Porree serviert bekamen, hatten wir uns recht schnell für Speis und Trank entschieden.

Für die Vorspeise wählten wir den Salat der Saison. Ich bin nicht DER große Salatesser, aber diese Mischung mit leckerem Dressing und frischen Brötchen mit Butter war wirklich sehr fein. Und es schmeckte nicht nur gut, es sah einfach auch ansprechend aus.

Während wir auf den Hauptgang warteten, wurden wir weiter mit frischen Brötchen verwöhnt und dazu mit einem sehr guten, spanischen Rotwein. Die Bedienung hatte zwar geschummelt, als es darum ging, welche Trauben denn Basis für das edle Tröpfchen waren, aber wir haben ihn dennoch sehr genossen.
 
Und dann war es Zeit für das Hauptgericht. Rosalie hatte Lamm bestellt, und für mich kamen geschmorte Kinnbacken vom Schwein. Ich wusste gar nicht, dass man diese Backen überhaupt in der Küche verwenden und so delikat verarbeiten kann. Das Messer schnitt das Fleisch wie warme Butter, und geschmacklich erinnerte es ein wenig an Rindfleisch. Es war jedenfalls köstlich. Nun gut, auf dem großen Teller wirkte die Portion etwas bescheiden, aber letztlich, auch dank Salat und Brötchen, war ich anschließend schon gut satt.


Doch die Krönung kam ja noch: das Dessert! Meine Liebste und ich hatten die gleiche Auswahl getroffen: Sorbet und warmer Schokoladenkuchen. Und dieser Kuchen war ... einfach himmlisch. Ich hätte mich hineinlegen können. Vor lauter Euphorie habe ich sogar fast das Foto vergessen. Daher ist der Kuchen hier schon angeknabbert. So etwas Leckeres habe ich selten gegessen!

Die Zeit verflog, schnell waren über drei Stunden vergangen, in denen wir sehr gut gegessen und getrunken und glücklich auf Vergangenes und Zukünftiges geschaut haben. Die aktuellen Sorgen bei meinem Schatz traten mal ganz in den Hintergrund.

Die Rechnung war dann der letzte "Höhepunkt". Es war die teuerste Rechnung für ein Abendessen zu zweit, die ich je gesehen habe. :) Aber dank des Gutscheins, den wir in Zahlung geben konnten, blieb der Betrag, der noch übrig war, immerhin nur zweistellig.

An diesem milden Abend liefen wir in aller Ruhe nach Hause, und den Rest der Geschichte ... dürft Ihr Euch gern selbst ausmalen. Es war jedenfalls ein wundervoller freier Tag, der uns in sehr guter Erinnerung bleiben wird.

Freitag, 13. Januar 2017

Freitag, der 13.

Sollte man am heutigen Tag lieber im Bett bleiben? Wie gross ist die Gefahr, heute von der Teppichkante abzurutschen und sich dabei den Hals zu brechen?

Für mich war der 13. bisher immer ein Glückstag, egal, ob an einem Freitag oder jedem beliebigen anderen Wochentag. Ich hab meine Ex an einem 13. zum ersten Mal getroffen, und folgerichtig haben wir an einem 13. geheiratet. Und es war ja schliesslich nicht alles schlecht! :) Mein erstes Auto 1996 habe ich an einem 13. gekauft, und auf dem Nummernschild stand "...13". Es hatte nie einen Unfall.

Rosalie habe ich vor vier Jahren ebenfalls an einem 13. zum ersten Mal getroffen. Das war einer der schönsten Tage in meinem Leben!

Und ab heute wird es nun eine Frau Gold geben, was zumindest im anonymen Netz ja kein Geheimnis mehr ist. Ich gratuliere aus der Ferne und wünsche alles Gute! Das Datum kann einfach nur Glück bringen. :)

Sonntag, 21. August 2016

Wochenend und Sonnenschein

Nein, mit diesem Post möchte ich nicht davon erzählen, dass ich dieses Lied der Comedian Harmonists vor rund 30 Jahren noch selbst gesungen habe - obwohl das vielleicht auch ein paar Zeilen wert wäre. Heute geht es darum, dass ich diesmal ein komplettes Wochenende in der Schweiz genießen kann, ohne auf die Uhr schauen zu müssen, um meinen Flieger nach Berlin nicht zu verpassen.

Was für ein schöner Sonntagmorgen war das, die Sonne schien, der Kaffee stand am Bett, die Liebste saß neben mir und wir beide gingen einer unserer Lieblingsbeschäftigungen nach - Lesen!

Wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, sind wir am Nachmittag zunächst mit einem Glas Wein auf den Balkon umgezogen, und inzwischen sitzen wir auf der Terrasse. Nein, stimmt nicht ganz, Rosalie ist am Jäten und ich genieße die Ruhe, die frische Luft, und lasse mich inspirieren. Das ist genau die Situation, die wir uns damals vorgestellt haben, als wir so angetan von dem Haus waren und überlegten, es zu kaufen. Einfach schön!

Nicht ganz so schön ist der Termin morgen, denn wer sitzt schon gern in einem Gerichtssaal. Auch dort wird es um das Haus gehen. Das ist eines der beiden Themen, weshalb mein Schatz in letzter Zeit so wenig Zeit für Anderes hatte. Leider wird die Verhandlung auf französisch abgehalten, aber ich möchte zumindest moralischer Beistand für Rosalie sein. Und wer von Euch gern Daumen drücken möchte, damit es ein positives Ende dieses Rechtsstreits gibt, der kann um 10 Uhr an uns denken.

In diesem Sinne - ich wünsche uns allen einen guten Start in die Woche!

Freitag, 19. August 2016

Romantische Lobhudelei

Der Eine oder Andere wird mich wohl schon jetzt oder gleich als hoffnungslos romantisch oder liebestoll oder verrückt bezeichnen. Sei es drum, Männer sollen ja zu ihren Gefühlen stehen. *grins* Ich hab dann hier noch was zum Wochenende ...

Über das Jahr 2013 und die erste Begegnung zwischen Rosalie und mir habe ich hier schon kurz und erst recht im alten Blog in aller Ausführlichkeit geschrieben. Ich finde es dabei besonders spannend, dass wir uns allein durch Worte und ohne aktiv zu suchen gefunden haben. Die einschlägigen Online-Portale, auf denen ich mich vorher immer mal wieder kopfschüttelnd aufgehalten habe, bieten entweder eine Fleischbeschau, bei der man in Sekunden diverse Fotos "scannt" und immer weiter blättert, bis man es leid ist, oder man wird über ein Matching zu vermutlich passenden Profilen geführt. Und dann verliebt man sich für elf Minuten ... oder so ähnlich. *g*

Wer darauf verzichtet und lieber auf das Leben in seiner Vielfältigkeit vertraut, wird potenzielle Partner und Partnerinnen meist im realen Leben durch eine Kombination aus Worten, Mimik, Gestik, Stimme, Geruch und natürlich auch durch das Aussehen entdecken.

Bei uns waren es zunächst nur geschriebene Worte, ganz klassisch, wie in alten Zeiten, als man noch Briefe schrieb. Alles Andere, was über diese Entfernung möglich ist, also Bild und Stimme, folgte erst später. Es kommt nicht von ungefähr, dass Rosalie viele Klicks und Follower auf ihrem Blog hat. Ihr Stil, ihre Art, Dinge zu beschreiben, und die Liebe zum Detail findet man nicht überall in der Bloggerwelt. Und so hat sie auch mich in ihren Bann gezogen, und die Schmetterlinge waren schon längst da, bevor wir uns das erste Mal sahen. Das kann gefährlich sein, denn es gehört eben im Leben fernab des Internets viel mehr dazu als nur das geschriebene Wort. Zweifel vor dem ersten Flug hatte ich trotzdem nicht (dazu demnächst noch ein paar Zeilen). Und tatsächlich wurde es so schön, wie wir es uns erträumt hatten. Es gibt ein Bild von dieser ersten Begegnung mit unseren beiden Händen. Wir hielten uns damals schon ganz fest und hatten ein gutes Gefühl dabei. Das ist bis heute so geblieben.

Was ich, außer dem Schreibstil, besonders an ihr schätze? Sie ist liebevoll, sensibel, immer gut gelaunt, großzügig, mit einem besonderen Faible für Altes in neuem Gewand (und umgekehrt), ausgestattet mit einer beeindruckenden Ausdauer und einem großen Perfektionismus (der manchmal ihre Effizienz ausbremst), einem tollen Händchen für ihren Garten, und darüber hinaus sieht sie einfach hinreißend aus.

Mein Schatz ist dabei längst nicht das Mauerblümchen, zu dem ihr Ex sie immer wieder gern degradieren wollte. Sie ist stark und kämpft, wo es notwendig ist, mit aller Hingabe, lässt nicht locker, solange nur die geringste Hoffnung besteht, etwas erreichen zu können. Das ist bewundernswert. Und natürlich ist sie immer für ihre Kinder da!

Wenn sie das jetzt liest, wird sie ganz sicher rot, aber das merkt ja keiner. Und schließlich ist alles wahr. Für diese Traumfrau verlasse ich nun bald Deutschland, am Mittag wieder fürs Wochenende und schon bald für immer!

Donnerstag, 11. August 2016

Der Zauberspiegel - ein Rückblick

Angestoßen durch Frau Vau und den Kommentar von Aysenputtel® zu meinem letzten Post habe ich auch versucht, mich an den Beginn meiner Bloggerei zu erinnern, was gar nicht so leicht fiel. Es ist schon lange her, und meinen allerersten Blog gibt es leider inzwischen nicht mehr. Er wurde irgendwann automatisch deaktiviert, schade. Ich weiß allerdings noch, dass ich mich damals, so gegen 2004, durch Zufall mal mit dem Bloggen beschäftigt habe und es ziemlich spannend fand. Irgendwann begann ich, hier und da Kommentare zu schreiben. Und letztlich war es diese Dame, die sowohl meinen Blognamen "erfand", als auch den Anstoß gab, selbst etwas zu schreiben. Und so begann es ...

Natürlich hätte ich niemals gedacht, dass damit irgendwann mein Leben auf den Kopf gestellt werden würde. Lange war es eine Möglichkeit, mich mit mir selbst zu beschäftigen, meine Gedanken zu ordnen und auch mal den Kopf gewaschen zu bekommen (gern und oft von Elisabetta - danke dafür!).

Und dann war es 2013. Ich war seit drei Jahren wieder Single (wobei, eine richtige Beziehung war es zuvor auch nicht, ich wollte es nur nicht wahr haben) und kommentierte immer noch gern hier und da. Und so begab es sich, dass ich beim Kommentieren auf Rosalie und sie auf mich stieß. Und da mir die Art des Kommentierens sehr sympathisch war, wurde ich neugierig und landete auf ihrem Blog.

Woran ich mich dann erinnere, ist der Zauberspiegel. Ein Bild in einem ihrer Posts und ein Text, der mich fasziniert hat. Und nachdem ich diesen Beitrag kommentiert hatte, begann ich zu lesen, ein Post nach dem anderen, bis ganz zurück zum Anfang.

Der weitere Verlauf ist ja den Meisten hier bekannt: das erste Treffen, das zweite, dritte, unsere kleine Krise, und nun das Happyend, das zu diesem Blog hier geführt hat.

Und der Spiegel? Es gibt ihn wirklich, und er steht im Schlafzimmer ganz in der Nähe unseres Bettes. Nun erinnert er mich immer an die spannende und aufregende Zeit des Kennenlernens, und ich schmunzle, wenn ich hinein schaue.

Rosalie und ich sind ja nicht die Einzigen, die sich auf diesem Wege gefunden haben. Wir sind also keine Ausnahme, aber trotzdem ist es eine faszinierende Geschichte. Auf Single-Portalen habe ich lange vergeblich gesucht, letztlich war es dann doch eine zufällige "Begegnung", die mein Leben gravierend verändert hat. Ob es nun Glück oder Schicksal war - wer weiß. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass wir uns gefunden haben!

Das Bloggen ist inzwischen "nur" ein schöner Zeitvertreib in der Freizeit. Einige Leser/-innen und Blogger aus der vergangenen Zeit gibt es noch, viele haben inzwischen aufgehört, neue sind hinzugekommen. Ich hoffe, dass auch Rosalie bald wieder Zeit fürs Schreiben findet. Themen haben wir beide jedenfalls noch genug.