Mittwoch, 4. Juli 2018

Von Waldspitzmäusen und Taubenschwänzchen

Etwas Gutes hat es ja durchaus, wenn unser Kater seine Beute mit ins Haus bringt: Man lernt etwas über die einheimische Fauna. So lag neulich eine junge Ringelnatter im Wohnzimmer (tot). Am "liebsten" bringt er allerdings Spitzmäuse mit.

Im Netz gibt es ein Uni-Portal, auf dem man seine Fauna-Funde melden kann. Die werden dann bestimmt und in eine Karte eingetragen. So haben wir erfahren, dass es sich bei unseren Mäusen um Waldspitzmäuse und Waldmäuse handelt. Eine läuft vermutlich noch durchs Haus, wir konnten sie nicht einfangen, nachdem Henry sie mit rein gebracht hat ...

Ausserdem wimmelt es im Garten am Lavendel von Insekten, ein tolles Bild. Und habt Ihr schon mal einen Falter gesehen, der wie ein Kolibri fliegt? Das ist ein Taubenschwänzchen, hier leider nur etwas unscharf zu sehen. Und der "Käfer" ist eine Grille ...






Da wir ein paar Frösche am Teich haben, gab es im Frühling auch Kauquappen. Damit die nicht alle von den Fischen gefressen werden, haben wir sie in ein Wasserfass umquartiert. Nun sind tatsächlich ein paar "fertige" Frösche heraus geklettert.




Kommentare:

  1. Falls Sie das Mäuslein im Haus loswerden möchten:
    Lebendfallen gibt es im Baumarkt. Ganz scharf sind Mäuse auf Schoko; Nutella wird oft empfohlen, ist auch sehr wirksam, aber auch leider ziemlicher Schmierkram. Aus Erfahrung kann ich Ritter Sport Nougat wärmstens empfehlen.

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    1. Wir haben eine Lebendfalle daheim und die auch schon erfolgreich auf dem Dachboden benutzt - allerdings ganz klassisch mit Käse. ;-) Momentan befürchten wir, das arme Tier könnte in ein Loch im Boden gefallen sein, dass von einer früheren Installation der Käserei stammt und aus der sich das Mäuslein womöglich gar nicht selbst befreien kann. Da der Kater auch nicht mehr reagiert und hoffnungsvoll irgendwo gespannt wartet, ist die Maus eventuell verschwunden ... Wir haben das Karree mit Karton abgegrenzt für den Fall, dass sie auftaucht. Nun können wir nur warten.

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  2. Ich hab' mal gehört, dass Spitzmäuse bitter schmecken sollen, daher den Fellchen nicht munden...
    caterina

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    1. Sie riechen wohl auch nicht lecker. Schuld daran ist ein moschusartiges Sekret, das Spitzmäuse aussondern, um ihr Revier zu markieren. Für die sensible Katzennase und den Gourmet-Katzengaumen sind Geruch und Geschmack dieses Sekrets unangenehm.
      Zum Spielen sind sie allemal gut, und sie lassen sich prima fangen, da sie nicht so schnell sind wie "richtige" Mäuse. Nicht so gut für die Katzenbesitzer.

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