Donnerstag, 3. Mai 2018

Die lieben Kollegen (24) - Habemus novum collegam!

Es ist vollbracht, der neue Kollege ist ausgewählt und wird schon am 1. Juni hier anfangen. Mangels Alternative gab es letztlich nur einen wählbaren Kandidaten, und der hat nach seiner Vorstellungsrunde hier im Team den Zuschlag erhalten.

Baujahr 1994 - damit könnte auch er locker mein Sohn sein. Er ist hier in der Schweiz geboren und hat asiatische Wurzeln. Ich hab eine halbe Stunde mit ihm zusammen gesessen, und dabei machte er auf mich einen aufgeschlossenen, freundlichen und damit positiven Eindruck. Natürlich ist das nur eine Momentaufnahme und man zeigt bei einer Bewerbung immer sein bestes Gesicht. Aber ich bin zumindest verhalten optimistisch, dass der Neue eine Verbesserung im Vergleich zu seinem Vorgänger sein wird. Und vielleicht lässt er sich noch etwas beeinflussen und formen, dann wäre das allemal ein Gewinn fürs Team.

In zwei Wochen ist der alte Kollege weg. Arbeiten tut er allerdings schon jetzt kaum noch, und auf seinem Schreibtisch sieht es aus wie bei Luis Trenker im Rucksack. Ich bin froh, wenn er weg ist, ein Verlust dürfte das kaum sein, auch wenn immer ein Stück Wissen verschwindet. Immerhin war er rund fünf Jahre hier. Aber das kann man wieder aufholen, und wenn dann die Arbeit mehr Freude macht und das Team insgesamt besser funktioniert, ist das mehr Gewinn als Verlust.

Ich hoffe es sehr.

Kommentare:

  1. Ich drücke Dir die Daumen, dass mit dem neuen eine bessere Zusammenarbeit und vor allem Arbeitsteilung entsteht als mit der bisherigen Lusche. Sehr schade, daß Dein Chef so überhaupt kein Standing hat :-( LG!

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    1. Danke Dir, und Dein Wort in Gottes Gehörgang ... Ich hab es ja schon mehrfach gesagt: Es wäre wirklich ein cooles Arbeiten, Chef hin oder her, wenn wir hier alle an einem Strang ziehen würden. Die Hoffnung stirbt wie immer zuletzt.

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  2. Auch ich drücke die Daumen für einen zukünftig guten Zusammenhalt und an einem Strang ziehen, damit die Arbeit endlich wieder Freude macht. Denn freudlos arbeiten kann auf Dauer nicht gut gehen.

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    1. So ist es, und ich merke schon, dass ich zum Teil nur widerwillig her komme. Da ich aber noch viele Jahre vor mir habe, wäre es wirklich gut, wenn die Zusammenarbeit im Team besser funktionieren würde. Also vielen Dank! :)

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  3. Das der jemals ernsthaft gearbeitet hätte, konnte ich Deinen bisherigen Beiträgen nicht entnehmen.....

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    1. Also irgendwas hat er gemacht, aber was, erschliesst sich mir auch nicht so recht. Er hat mir jetzt verschiedene Dinge übergeben, für die er bisher zuständig war, wusste aber kaum zu sagen, wie diese Applikationen funktionieren. Wie man so hier überlebt hat, ist mir schleierhaft.

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    2. Er war körperlich partiell anwesend und damit sichtbar?
      Man kann ihm nur wünschen, das er im neuen Job einen Vorgesetzten bekommt, der ihm gleich von Anfang an an die Kandare nimmt. Oder aber, er ist schneller draußen, als er hallo sagen kann.

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    3. Das spacke Hemd war manchmal wirklich zu sehen, also wenn er nicht "verschlaffen" hat oder sonst was dazwischen kam. Was sonst noch so passiert ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
      Aber ich wünsche ihm auch einen knackigen neuen Chef. Vielleicht lernt er dann was übers Leben.

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