Mittwoch, 25. März 2020

Zurück an der Front

Um die Gefahren einer Ansteckung für das Team zu minimieren, haben wir uns die Anwesenheitstage aufgeteilt. In der Regel ist immer nur einer im Büro, die anderen machen Homeoffice. Das klappt ganz gut, und ich muss sagen, dass ich mich durchaus daran gewöhnen könnte, zumindest einen Tag pro Woche von zu Hause aus zu arbeiten. Mal schnell den Kater füttern oder in der Küche etwas zu essen holen, die Pause im Garten verbringen, und natürlich der extrem kurze Heimweg - das hat schon was!

Wie lange das noch so geht, steht in den Sternen. Vorerst staune ich, dass hier im Spital die Lage offenbar noch relativ ruhig ist. Schaut man die Nachrichten, vor allem über das Tessin und die dortigen Krankenhäuser, bekommt man ein mulmiges Gefühl. Davon ist hier jedoch noch gar nichts zu sehen. Wann wird sich das ändern?

Wir hier in der IT versuchen uns so gut es geht zu schützen und so selten wie möglich auf die Stationen zu gehen. Ob uns das vor einer Ansteckung schützen wird, werden wir sehen. Jetzt beginnen meine beiden Bürotage für diese Woche ...

Kommentare:

  1. Dass die Lage noch relativ ruhig ist, gibt euch vielleicht die Möglichkeit, euch auch mental besser vorzubereiten. Ich kann mir vorstellen, dass man dann mit der neuen Situation besser vertraut ist. Alles Gute nach Bern!

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    1. Danke Dir. Man wird sehen, wie es sich entwickelt, sollte die erste grosse Welle in den nächsten Tag eintreffen. Die 12-Stunden-Schichten werden schon stark an Nerven und Kraft zehren. Das Pflegepersonal ist nicht zu beneiden ...

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