Freitag, 4. Oktober 2019

Endlich Freitag!

Frage nach Deutschland: Schön gefeiert da "drüben"? Trotz aller Sorgen und Nöte, die derzeit das Land belasten, bin ich doch froh, dass es so gekommen ist und finde es toll, "live" dabei gewesen zu sein, damals im Jahr 1989. An die Einheitsfeier ein Jahr später hingegen kann ich mich kaum erinnern.

Aber nun bin ich ja in der Schweiz und hab daher nur am Abend für mich allein mit einem Bier angestossen. :-) Und heute geht die Woche endlich zu Ende. Leider haben wir noch immer Sorgen mit unserem schwarzen Panther, denn statt einer Besserung wird die Pfote immer dicker und sieht jetzt eher nach einem Klumpfuss aus. Darum muss der Kater heute Morgen erneut zum Arzt und dort zumindest den Vormittag in einem ollen Käfig verbringen, bis man Zeit für ihn hat.

Armer Henry.

Auch mein Auto steht ganz allein und weit weg in der Werkstatt. Dort wartet es auf seine Reparatur. In der Zwischenzeit fahre ich mit einem Nissan Micra durch die Gegend. Nicht gerade ein adäquater Ersatz, aber ein Schaltwagen - ich liebe Schaltwagen!

Mein Matschauge hat sich auch beruhigt. Es war entgegen der Einschätzung des Arztes keine Bindehautentzündung, sondern vermutlich nur ein Fremdkörper nach dem Kampfkuscheln mit Henry am Vortag. Schon am nächsten Mittag war es deutlich besser und ich bin froh, dass ich das Antibiotikum gar nicht erst in der Apotheke geholt habe. Das Auge ist wieder wie neu und ähnelt nicht mehr Karl Dall.

Nun hoffe ich, dass der Tierarzt keine schlechten Nachrichten bereit hält, und dann kann in ein paar Stunden das Wochenende beginnen. Es wird Zeit!


Kommentare:

  1. alle zehn verfügbaren pfoten gedrückt für henrys pfote!

    caterina

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    1. :-) Man hat noch eine entzündete Bisswunde an der Pfote entdeckt. Er hatte schon 40°C Fieber und bekommt nun ein Antibiotikum. Kein Wunder, dass er so matt war und nur schlief in dem Zustand.

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  2. oh! armer mauzemie! gute besserung!!! mit wem hat er sich denn angelegt, der tapfere schwarzkatz?

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    1. Das würde ich auch gern wissen, wo der doch eigentlich eher ein Angsthäschen ist und abhaut, wenn ihm jemand zu nahe kommt ... Ich hoffe, das Antibiotikum tut jetzt seine Arbeit, damit er bald wieder fit ist. Man leidet mit, wenn so ein Kätzchen nur noch im Bett liegt und schläft. Rosalie schrieb mir, dass Henry am Morgen freiwillig in den Transportkorb ging, als wusste er genau, dass nur so Hilfe möglich sein würde.

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  3. Gefeiert hab ich gestern nicht, aber ich kann mich auch noch sehr gut an den November 1989 erinnern. Das Wochenende nach dem 09.11. haben wir im Sozialamt durchgearbeitet, um Begrüßungsgeld auszuzahlen :)

    Ich fahre auch Micra, und für den Stadtverkehr in Berlin ist der völlig ausreichend. Wenn man damit aber mal raus an die Ostsee fährt, merkt man auf der Autobahn aber doch, dass unter der Haube ein paar Pferdchen fehlen, die Beschleunigung bei höheren Geschwindigkeiten ist seeeeehr mühsam...

    Gute Besserung für das Katerchen!

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    1. Ich richte es gern aus. :-) Der arme Kater sieht ziemlich erbärmlich aus, da man ihm jetzt das Pfötchen zwecks Säuberung der Wunde rasiert hat.

      Die Tage nach dem 9. November waren sehr beeindruckend. Überall herrschte Euphorie und Freudentaumel, alles kam ja auch so überraschend, dass man es kaum glauben konnte. Und in Berlin hat man diese historischen Tage natürlich besonders intensiv spüren können. Daran denke ich gern zurück und erzähle es auch immer wieder gern.

      Ich hab es auch gerade zu Rosalie gesagt - als Stadtauto ist der Micra völlig in Ordnung. Aber durch den recht kleinen Achsstand ist er doch recht unruhig im Vergleich zu meinem Octavia, und er kommt dann auch schnell an seine Grenzen mit der Motorisierung. Aber für "lau" will ich mal nicht meckern, schließlich zahle ich nur das Benzin und keine Gebühr für den Ersatzwagen. Da muss es dann auch kein Luxusauto sein. ;-)

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