Freitag, 8. Februar 2019

Katzen-Sorgen

So schön, wie es ist, Haustiere zu haben, aber wenn sie krank werden, dann leidet man genauso wie bei einem Familienmitglied. Das war für mich in der Vergangenheit auch mit ein Grund, lieber keine Tiere daheim zu haben.

Das sehe ich heute anders, aber trotzdem werden unsere "Miezen" natürlich auch mal krank. Der Wildfang, der seit ein paar Monaten fast täglich bei uns vorbeikommt und inzwischen auch gern mal ein paar Stunden im Haus schläft, war am Montag das letzte Mal da. Rosalie bemerkte heftige Verletzungen am Kopf und am Hals, vermutlich von einem Kampf. Das Tier schlief rund vier Stunden auf der Bank, dann ging es wieder. Seitdem haben wir die Katze nun nicht mehr gesehen, und es ist gut möglich, dass sie nicht mehr lebt. Gesund sah das Kätzchen schon lange nicht mehr aus, und vielleicht ist es nun erlöst von seinem traurigen Leben. Womöglich werden wir es nie erfahren.

Und auch Henrys Freundin macht uns Sorgen. Es begann vor zwei Tagen, als ich sah, dass sie sich bei uns im Schlafzimmer hinhockte. Dort lag noch eine Hose von mir, und nachdem die Katze wieder weg war, fand ich eine kleine feuchte Stelle auf dem Stoff. Sie nutzt nun auch das Katzenklo im Erdgeschoss, das eigentlich gar keine Funktion mehr hatte, ziemlich oft, scheinbar auch für kleine Mengen Urin. Es scheint daher, als ob sie Probleme mit den Nieren oder der Blase hat.

Wenn das nicht besser wird, müssen wir unsere Bemühungen, den oder die Halter ausfindig zu machen, wohl doch verstärken, damit der Katzendame geholfen werden kann. Im schlimmsten Fall bringen wir sie halt selbst zum Tierarzt.

Kaum ist beim Ex mal eine Woche Ruhe, melden sich neue Sorgen. Das Leben gibt irgendwie keine Ruhe.

Kommentare:

  1. Das ist die Kehrseite..... Man macht sich dann Sorgen um die Fellnasen. Und mit Henrys Freundin - ich fürchte, das wird ein Trip zum Tierarzt. Das klingt nach gröberem Problem!!!!! Mein Tierarzt sagt immer, wenn man Katzen anmerkt, dass was nicht stimmt, ist es schon höchste Eisenbahn.

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    1. Sie macht ansonsten einen fitten Eindruck, und im Moment bemerken wir auch nichts mehr, ausser, dass sie gern mal das Katzenklo nimmt, anstatt raus zu gehen. Aber die Mengen sind wieder normal ...
      Die streundende Katze war nun schon eine Woche nicht mehr da. Wir müssen in diesem Fall wohl das Schlimmste annehmen. Armes Mäuschen.

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  2. Das arme Streunerchen..... Da bricht mir immer das Herz.

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    1. Wir sind auch traurig, da immer wahrscheinlicher wird, dass sie nicht mehr kommt. Auch wenn sie nicht so richtig zutraulich wurde (vermutlich hatte sie selten bis nie engen Kontakt mit Menschen), hatten wir sie doch immerhin so weit, dass sie keine Angst mehr vor uns hatte und gern mal ein paar Stunden auf unserem Sofa schlief. Dass sie nun nicht mehr kommt, ist bitter. Zum Glück hat Rosalie beim letzten Besuch noch ein kleines Video von ihr gedreht. Es wird wohl die letzte Erinnerung an das arme Wesen sein, wie es jetzt scheint.

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