Donnerstag, 16. Januar 2020

Münchhausen lässt grüssen

Wir hatten es ja seit langem vermutet. Nun haben wir den Beweis.

Im Jahr 2016 hat Rosalies Mann seine Firma aufgelöst. Der angebliche Grund war damals der hohe Arbeitsaufwand und sein gesundheitlich schlechter Zustand. Dass das Unsinn war, wussten wir schon damals. Der eigentliche Grund war, dass er weniger Alimente zahlen und die Gelder seiner Firma verschwinden lassen wollte.

Rosalie hat immer gesagt, dass der Kerl, sobald die Scheidung durch ist, die Firma reaktivieren wird.

Während der letzten Monate faselte er immer etwas von seinem "neuen Leben", das er endlich anfangen wolle. Dann drängelte er nach dem Gerichtstermin, um nochmals 10 Tage zu gewinnen, indem man auf die Einsprachefrist verzichten sollte.

Gestern habe ich den Beweis im Netz gefunden: Am 20. Dezember (also genau dem Tag der Rechtskraft des Urteils!!) hat er seine neue Firma eintragen lassen! Was für ein Mistkerl! Noch in der Verhandlung hat er dem Richter ins Gesicht gelogen, dass er seinen jetzigen Job nicht aufgeben werde. Der Grund ist klar: Alimente sparen. Es geht immer nur ums Geld.

Nun haben wir also erneut die Gewissheit, dass alles, aber auch alles, was er in den letzten Jahren gesagt hat, gelogen war. Sein angeblicher Gesundheitszustand - gelogen. Die Aussage vor Gericht - gelogen. Dass er kein Geld und seine alte Firma Schulden habe - gelogen. Die eigenen Kinder mit falschen Schriftsätzen - belogen. Das Finanzamt - belogen (inkl. Anzeige bei der Staatsanwaltschaft). Und nicht zuletzt belügt er derzeit vermutlich auch seinen Arbeitgeber, denn der verbietet solche Nebentätigkeiten wegen möglicher Interessenkonflikte. Natürlich wird er den Job kündigen oder hat es bereits getan - das war ja von Beginn an das Ziel. Und nur deswegen war er so sauer, dass es so lange dauerte bis zur Scheidung und er in seinem aktuellen Job mit dem "mickrigen" Gehalt ausharren musste.

Rosalie kann wirklich froh sein, wenn sie mit diesem Lügenbaron nichts mehr zu tun hat. Wie man sich so verhalten kann gegenüber der Frau, mit der man zwei Kinder gross gezogen hat, ist unbegreiflich.


Kommentare:

  1. Ich hoffe manchmal, das es wirklich ein Himmelstor gibt, wo man nach seinem Tode bei Petrus um Einlass bitten muß.
    Da wird sich so manches Ar****och umgucken, wenn ihm der Weg nach unten gewiesen wird.

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    1. Der Typ macht ja nicht mal vor seiner Familie halt, wenn es um seinen persönlichen Vorteil geht. Insofern wäre er in jedem Fall ein Kandidat für den Fahrstuhl nach unten und nicht nach oben, wenn es mal soweit ist.

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