Montag, 24. April 2017

Arbeitserprobung

Ich bin ja nicht sehr oft krank, aber wenn, dann haut es mich in letzter Zeit meist gleich richtig aus den Latschen. So auch dieses Mal. Ein Infekt ohne Schnupfen, dafür mit lästigem, pausenlosen Reizhusten, dazu dann auch noch die Ohrenentzündung ... Ich hab gut eine Woche fast dauerhaft flach gelegen.

Seit Freitag bemühe ich mich, den Kreislauf und mich wieder in Schwung zu bringen, aber das fällt irgendwie schwer. Mir wird immer noch schwindelig, jede Treppe ist eine kleine Herausforderung, mein linkes Ohr ist fast "taub" und ich höre nur ein Pfeifen und Rauschen.

Ob das normal ist bei einer Mittelohrentzündung, weiss ich nicht. Vielleicht brauche ich noch etwas Geduld. Und ob es überhaupt klug war, schon arbeiten zu gehen, wird sich auch zeigen. Am Donnerstag hab ich ohnehin einen Arzttermin, spätestens dann kann ich meine Wehwehchen noch einmal ansprechen.

Und bis dahin werde ich mich gut beobachten, weiter mein Antibiotikum schlucken und hoffen, dass ich wieder zu Kräften komme. Immerhin war das Wochenende sehr schön, auch wenn ein grosser Teil der Zeit mal wieder für Rosalies Scheidung drauf ging. Aber wir haben das herrliche Wetter zumindest zwischendurch im Garten ein wenig geniessen können, bevor ab Mittwoch der Winter zurück kommt.

Also dann: Willkommen zurück, Alltag!

Kommentare:

  1. Wenn das Ohr taub ist, ist Druck drauf und das Zeug läuft nicht ab. Das kann dann auch Kreislaufprobleme machen, weil eben der Gleichgewichtssinn nicht funktionniert. Treppe und Atemnot liest sich nach der Husten hat schön verklebt.

    Wenn Du kein Fieber hast und Dich nach "arbeiten gehen" gefühlt hast war es ok, allerdings, so wie Du beschreibst wohl eher nicht...

    Gute Besserung weiterhin.

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    1. Danke Dir, auch für die Diagnose. :))
      So, wie mir der Arzt letzte Woche erklärte, kann man relativ wenig machen. Der Eiter im Ohr fliesst entweder nach innen ab - dafür nehme ich Nasenspray, um die Wege frei zu halten - oder nach aussen durch ein mögliches kleines Loch im Trommelfell, was nicht schlimm wäre. Offenbar funktioniert derzeit weder das Eine noch das Andere wirklich gut. Das muss ich dann am Donnerstag mit meinem Hausarzt (den ich zum ersten Mal sehen werde) besprechen.
      Ich merke halt, dass der Körper noch nicht wieder ganz leistungsfähig ist, aber ich käme mir momentan auch blöd vor, zu Hause zu bleiben. Also lasse ich es langsam angehen und hoffe, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Sollte ich hier umfallen, bin ich mitten im Spital ja in den besten Händen. ;)

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    2. Och ist nur das übliche, das ich ja von meinen Ohren kenne ;) mit 6 Wochen die erste Mittelohrentzündung gehabt, jede Erkältung hat bis vor 2 Jahren ne Mittelohrentzündung dabei gehabt. ;)

      Wenn das Trommelfell "platzt" ist das ein kurzer, übler Schmerz, der Siff läuft ab und nach ein paar Tagen ist alles wieder gut.

      Bloß nicht mit Wattestäbchen und Co. fummeln und auch nicht auf die Idee kommen nen Kamillenteebeutel aufs Ohr zu legen. Was Du allerdings machen kannst wäre ein Wärmepack im Handtuch, das kann schon reichen um den Innenabfluss anzuregen.

      ;)

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    3. Als Kind war ich Stammgast beim HNO und hab oft nächtelang mit Schmerzen wach gelegen. Das hat sich dann zum Glück gegeben. Aber die Art der Schmerzen habe ich sofort wieder erkannt!
      Der Tipp mit dem Wärmepack klingt gut, vielleicht versuche ich das mal. Dieses taube Gefühl im Ohr, das schlechte Hören und Pfeifen und Rauschen macht mich irre.
      Danke, Frau Dr. Goldi. :)

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