Dienstag, 10. Dezember 2019

Keine besonderen Vorkommnisse

Ist das nicht schön? Es gibt Tage, an denen es nichts zu berichten gibt. Ein Vorgeschmack aufs nächste Jahr, hoffe ich.

Die letzten Monate oder gar Jahre waren sehr bewegt, da wird es nun Zeit für ein wenig "Langeweile", also ganz normalen Alltag ohne tägliche Katastrophenmeldungen. Keine Sorgen um die Katzen, kein Scheidungshorror, und im Büro ist es derzeit auch ruhig.

Nun gut, die Reorg steht immer noch an, und was uns da erwartet, ist völlig offen. Aber es macht keinen Sinn, jetzt in Panik zu verfallen, solange alles möglich ist. Im besten Fall bekommen wir einen neuen Chef und ansonsten ändert sich gar nichts. Ich hätte allerdings auch nichts dagegen, wenn der Chef hier bleibt, denn mit dem habe ich leichtes Spiel. Letzte Woche hatten wir das Mitarbeiter-Jahresgespräch. Eine skurrile Situation, wenn einem ein junger Mann gegenüber sitzt, der nicht mal halb so alt ist und einem erzählen will, was man tun oder nicht tun soll. Immerhin hat er meine Kernkompetenzen richtig eingeschätzt und mir ein perfektes Zeugnis ausgestellt (das allerdings keinen Wert hat, weil es keine Auswirkungen mit sich bringt). So haben wir uns also nett unterhalten und sind nach weniger als dreissig Minuten wieder auseinander gegangen.

Die letzten Wochen im neuen Jahr lasse ich dann auch ruhig angehen. Ich muss noch jede Menge Stunden abbauen und nehme immer mal einen Tag zwischendurch frei. So auch morgen wieder und am Freitag. Daran könnte ich mich glatt gewöhnen.

Lediglich die Bauarbeiten daheim laufen noch etwas unrund, aber auch da zeichnet sich nun für die meisten Probleme eine Lösung ab und ich hoffe, dass das Haus am Schluss noch steht und alle Anschlüsse dort sind, wo sie hingehören. Bis auf die Telefonleitung, da sich der Provider standhaft weigert, die 35 Meter unterirdisch in die gerade installierten Kanäle zu verlegen. Dann bleibt die "Wäscheleine" über der Strasse eben da, hat ja auch was Romantisches ...


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