Montag, 15. Mai 2017

Nachlese

Ein langes Wochenende ist schon wieder vorbei, inklusive Muttertag und vor allem ESC!

Diesmal hätte ich das Event auch im Schweizer Fernsehen anschauen können, aber ESC ohne die Stimme von Peter Urban geht ja gar nicht ... Inzwischen kann man sich den Contest auch mit Twitter-Kommentaren anschauen, was eine Herausforderung für uns "alte" Menschen ist, weil man neben dem ganzen Theater aus Licht, Bewegung und Musik auch noch lesen muss, aber wir haben uns teilweise bestens über die Tweets amüsiert.

Und gewonnen hat dann ein Song, der ganz ohne das ganze Drumherum auskam. Ich gebe zu - unser Favorit war es nicht, aber wenn dieser Sieg ein Zeichen setzt, dass es nicht auf immer mehr Feuer, Wasser, Laser und nackte Haut ankommt, sondern doch eigentlich die Musik im Vordergrund stehen sollte, dann kann ich gut damit leben.

Enttäuschend war einmal mehr das Abschneiden von Deutschland. Verglichen mit vielen anderen Beiträgen fand ich nicht, dass wir den vorletzten Platz verdient haben. Woran liegt das nur? Hat uns Deutsche keiner mehr lieb? Ist das auch eine politische Aussage? Oder sind unsere Songs tatsächlich so viel schlechter als fast alle anderen?

Dabei haben Rosalie und ich uns soooo viel Mühe gegeben und wie verrückt für Levina abgestimmt. Glaubt Ihr nicht? Den Beweis gibt es im Netz. Die einzigen drei Punkte aus dem Tele-Voting für Deutschland kamen nämlich aus der Schweiz! Damit haben wir zumindest Spanien deutlich abgehängt. ;)



Kommentare:

  1. Schmunzel und ich hab die ersten Töne von ihm gehört und gehofft das er gewinnt. Und das Finale mit seiner Schwester war ebenfalls sehr gut, gemeinsam hätten sie allerdings nicht gewonnen. Urban wird alt, er war gar nicht so bissig und negativ wie sonst - was ich sehr gut finde - aber so gar nicht von ihm gewohnt bin. Herr Gold und Herr U. kennen sich aus der gemeinsamen beruflichen Zeit und er findet auch U. ist sehr zahm geworden.

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    1. Schade war, dass Ungarn so wenig Stimmen bekommen hat, das war ebenfalls eine sehr authentische Nummer und der Rap war astrein.

      Zu D. tja, eine Sängerin, die hübsch singt, aber beliebig austauschbar ist in der Stimme mit einem Song der hübsch klingt, aber beliebig austauschbar ist, da kommt eben nichts bei rum. Das einige Länder, zumindest die jeweilige Jury auch die Politik im Blickfeld haben ist nichts neues, war schon immer so, und warum sollte es bei den Anrufen anders sein?

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    2. Da hast Du natürlich Recht. Und mir ist auch aufgefallen, dass Peter U. "nachgelassen" hat. Ausserdem hat er sich ungewöhnlich oft in seinen Kommentaren verhaspelt. Aber, mein Gott, wie alt ist der Mann jetzt eigentlich? :)
      Nun wird wieder heftig diskutiert, was man in Deutschland im nächsten Jahr anders machen könnte. Tja, was? Vielleicht wieder mutiger, weniger mainstream-mässig sein?

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