Freitag, 3. März 2017

Family and friends

Gestern war Besuchsmarathon. In weiser Voraussicht beschränkten wir unser Frühstück auf etwas Müsli (in der Schweiz schreibt man übrigens Müesli, denn das Müsli ist dort eine Maus) und Kaffee. Zum Mittag waren wir bei meinem Papa eingeladen. Er war sehr bewegt von unserem Besuch und vergoss ein paar Tränchen, als wir uns in die Arme nahmen. Zuvor hatten wir uns vier Monate lang nicht gesehen. Das war zwar früher auch schon mal vorgekommen, aber bekanntlich unter anderen Umständen - ich war immer in der Nähe.

Deftige Rouladen erwarteten uns zum Mittag, dazu eine Flasche Wein von den Restbeständen, die wir bei meinem Umzug zurücklassen mussten. Wenn man meiner Stiefmutter etwas nicht vorwerfen kann, dann ist es schlechte Kochkunst. Sie beherrscht die gutbürgerliche Küche wirklich gut. Es war sehr lecker!

Bis zu Kaffee und Kuchen erzählen wir ein wenig und sahen uns Urlaubsvideos an, und dann "mussten" wir also schon wieder essen. Der Kuchen kam zwar vom Bäcker, war aber auch sehr gut, sodass wir nicht widerstehen konnten.

Gegen 17 Uhr brachen wir dann wieder auf. Noch einmal gab es ein paar Tränen, denn vermutlich werden wir uns erst Ende Juli wiedersehen, und so langsam stellt sich mein Papa auch immer öfter die Frage, OB wir uns denn noch einmal wiedersehen werden. Er wird im Sommer 77 Jahre alt ...

Mit vollem Magen ging es dann per Fußmarsch weiter zur zweiten Verabredung des Tages mit einer früheren Kollegin von mir, mit der ich mich hin und wieder zum Quatschen und PC reparieren traf. Ich hatte zwar angekündigt, dass wir schon gegessen haben würden, aber es gab noch eine Tomatencremesuppe und Baguette, die wir uns ebenfalls nicht entgehen ließen, dazu haben wir in den vier Stunden Aufenthalt noch zwei Flaschen Sekt geleert. Für meine Liebste war es die erste Begegnung mit meiner Kollegin, aber die beiden Frauen haben sich gut verstanden und wir hatten einen gemütlichen Abend.

Mit leicht gehobenem Alkoholpegel und gefühlte 3 kg schwerer als am Morgen fuhren wir zurück ins Hotel, was dank perfekter Anschlüsse mit dem ÖV schnell erledigt war. Noch kurz am Alex ein Foto vom "Telespargel", und kurze Zeit später waren wir im Bett. Das Wetter war den ganzen Tag über stürmisch und nass, wir haben in der Stadt also nichts verpasst.

Dafür scheint heute wieder die Sonne, darum jetzt zum Frühstück und dann ab nach draußen. Auch heute wartet ein Programm bis zum späten Abend. Was für ein Stress. :)

Kommentare:

  1. Das ist wirklich Stress lieber herrbeh, papa wird 77, wenn er nicht krank ist kann er doch im juli noch da sein, ansonsten ihnen und Rosalie noch viele schöne stunden in berlin.ich dachte ja blogspot leitet automatisch weiter auf die neue Domain ? Ich komme ja mit Blogger nicht klar. L G

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    1. Also ich gehe momentan ganz fest davon aus, dass mein Papa noch ein paar Jahre da ist. Organisch gibt es keine Probleme, sodass kein Anlass zur Sorge besteht. Er war jetzt vor ein paar Tagen gefallen und hatte sich am Kopf verletzt, aber auch da gab der Arzt heute Entwarnung. Man habe nichts entdeckt.
      Wir genießen hier noch die letzten beiden Tage in der Stadt, jetzt gleich fahren wir ins Theater und gönnen uns ein wenig Kultur. :)
      Die neue Domain herrbeh.ch wird vorerst auf meine bisherige Adresse hier bei Blogger umgeleitet, da ich für einen eigenen Blog auch eine entsprechende Infrastruktur bräuchte, um die selben Funktionalitäten (Kommentare, Suchfunktion usw.) zur Verfügung stellen zu können, die Blogger bietet. Und ob ich mir diese Mühe machen möchte, weiß ich noch nicht. Doch die Domain wollte ich mir in jedem Fall erst einmal sichern. :)
      Liebe Grüße aus Berlin!

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