Donnerstag, 12. Juli 2018

Vorsicht, Kitsch!

Ich hab früher immer mit einem süffisanten Lächeln reagiert, wenn mich Menschen im realen Leben oder auch im Netz mit ihren Tierbildern konfrontiert haben. Ja - sehr hübsch, niedlich, süss ...

Aber wenn man dann selbst ein Tier hat, verschiebt sich die Perspektive, denn man baut natürlich zu seinem Kater eine persönliche Beziehung auf, verknüpft mit Erinnerungen und auch Gefühlen. Das gilt ganz besonders für die ersten Monate, in denen die jungen Tiere noch besonders anschmiegsam und kuschelbedürftig sind.

Bei unserem Stubentiger ist diese Zeit leider vorbei und er kommt nur noch selten angelaufen, um sich knuddeln zu lassen. Neulich war es allerdings mal wieder soweit, und diese beiden Bilder sind doch wirklich allerliebst, oder? :-)


Kommentare:

  1. Die Schmusebedürftigkeit kommt in Wellen.... Momentan ist die große weite Welt interessanter. Aber das ändert sich rasch!

    caterina

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    1. Meinst Du? Dann müssen wir uns wohl in Geduld üben. :-)

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  2. Ja so schnuckelig und kuschelig können sie sein... diese falschen Gesellen, die sich nur ihr Personal heranziehen mit Zuckerbrot (kuschelkuschel) und Peitsche (hochnäsige nichtbeachtung der Dosenöffner).
    Aber ich sehe schon, bei euch ist es schon zu spät für eine Warnung. ;-)

    Unsere Katze schläft auf unserem Bett, seit dem Tag vor rund 11 Jahren, an dem wir beschlossen haben, das sie dort nicht schlafen darf.
    Die machen einen widerstandsunfähig.

    Sag mal, der Henry (?) ist aber ganz schon groß, oder?
    Grüßli ;-)

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    1. Henry hatte nur eine ganz kurze Phase, in der er auf dem Bett bei uns schlief. Da er nun stets die ganze Nacht draußen ist, spielt es jetzt sowieso keine Rolle mehr, wo er tagsüber schäft, und aktuell macht er sogar das draußen unter einem Haselnussstrauch.
      Bei uns hat er den Widerstand auch gebrochen, und zwar beim großen Tisch im Erdgeschoss. Da sollte er eigentlich nie drauf, aber, na ja ... Da wir dort fast nie essen, ist es nun auch egal. ;-)
      Er ist nicht so groß, wie es scheint, eher durchschnittlich, und er hat einen recht kleinen Kopf. Im Vergleich zu anderen Katzen im Garten wirkt er zierlich.
      Manchmal wünschten wir uns, er wäre nochmal jung und kuschelbedürftig, aber für ihn ist es natürlich ein Luxusleben mit all den Möglichkeiten ...
      Liebe Grüße!

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  3. Ich finde nichts an Tieren kitschig. Sie urteilen eben nicht, sondern sind wie sie sind. Und sie kümmert es nicht, wenn sie dabei zuckersüß sind oder von uns so empfunden werden. Nur wir wollen immer alles irgendwo einordnen und unseren Vorstellungen anpassen.

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    1. Absolut, und natürlich sind auch immer die Bilder besonders schön, bei denen die Tiere sich recht "menschlich" verhalten. Daher wirkt es eben dann schon kitschig, weil es nicht unbedingt etwas mit dem sonstigen und natürlichen Tierverhalten in freier Wildbahn zu tun hat.

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